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Mi + Sa 9–13 Uhr

 

in vino veritas

in vino veritas

Genießen Sie hervorragende Bio-Weine von der Südhalbkugel aus traditionellen und renommierten Weinanbaugebieten. Lassen Sie sich von den charakteristischen Aromen verführen – vielleicht ist ja auch Ihr neuer Lieblingswein dabei?

Unsere Bio-Weine von der Südhalbkugel, aus traditionellen und renommierten Weinanbaugebieten, beziehen wir über die GEPA-The Fair Trade Company, dem wichtigsten Handelspartner für das Weltlädeli. Ergänzt wird das Sortiment durch Weine von El Puente, einem etablierten Fair-Trade-Unternehmen, das Lebensmittel und Handwerksprodukte aus Afrika, Asien und Lateinamerika importiert und vertreibt.

Die Winzer in Südafrika, Chile und Argentinien arbeiten in kleinen und mittleren Winzerkooperativen. Das ist in diesen Regionen eher die Ausnahme, da überwiegend große Firmen den Markt dominieren. Von ihren Genossenschaften erhalten die Weinbauern regelmäßig Abschlagszahlungen, so dass sie das ganze Jahr über ein gleichmäßiges Einkommen verfügen. Die GEPA und El Puente unterstützen die Partner auch bei der Bio-Umstellung mit der doppelten Fairtrade-Prämie. Die Kooperativen haben viel Erfahrung mit Wein. Die besonderen Böden und das günstige Klima in den Regionen führen dazu, dass Weine mit höchsten Qualitätsansprüchen hergestellt werden. Durch den Fairen Handel erfahren die Kooperativen-Mitglieder soziale und kulturelle Förderung.

www.gepa.de

www.elpuente.de 

Aktion #fairwertsteuer wirkt

Aktion #fairwertsteuer wirkt

Für das Weltlädeli war es sofort klar, sich an der Aktion #fairwertsteuer des Weltladen-Dachverbands zu beteiligen. Dabei wurde die seit dem 1. Juli 2020 reduzierte Mehrwertsteuer nicht an die Kund*innen weitergegeben, sondern an einen Fonds zur Unterstützung von Handelspartnern, die ganz besonders von der Krise betroffen sind.

Die Corona-Pandemie hat die ganze Welt erfasst, die Produzent*innen in Afrika, Asien und Lateinamerika sind jedoch besonders stark betroffen. Für sie gibt es in der Regel keine Rettungsschirme oder staatlichen Zuschüsse. Umso mehr sah es das Weltladenteam als selbstverständlich an, sich in dieser Situation solidarisch mit ihren Fair-Handelspartnern zu zeigen. Im zweiten Halbjahr 2020 konnte das Weltlädeli so einen Betrag von 1217,- € an den Unterstützungsfond überweisen. „Unsere Kund*innen tragen diese Solidaritätsaktion gerne mit und unterstützen mit ihrem Einkauf im Weltlädeli die Produzent*innen im globalen Süden jetzt erst recht“, fasst Claudia Caputo, Mitarbeiterin im Weltlädeli, die Stimmung unter der Kundschaft zusammen und führte weiter aus: „Gute Produkte zu einem fairen Preis kaufen. – So einfach geht gelebte Solidarität. Wir freuen uns über jeden neuen Kunden im Laden.“

Martin Lang, Fair-Handels-Berater beim Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg, DEAB, beschreibt die Situation: „Werkstätten sind geschlossen, Ware kann nicht ausgeliefert werden und Ausgangssperren verhindern, dass Mitarbeitende zur Arbeit fahren. Vor allem kleinere Organisationen stehen vor dem Ruin. Einige haben Produktionsmittel verkauft, um die notleidende Belegschaft mit Lebensmitteln unterstützen zu können. Viele Lager sind leer und die Organisationen haben keine Mittel zur Beschaffung von Rohwaren, um die Produktion wieder aufnehmen zu können.“ Bei umfassenden Lockdowns wie in Indien wurde der internationale und landesweite Verkehr eingestellt und eine weitreichende Ausgangssperre verhängt. Dies führte zu gekappten Lieferketten, heimische und globale Absatzmärkte sind teilweise zusammengebrochen.

Produzentenorganisationen unterstützen ihre Mitglieder auf vielfältige Weise. In Kenia konnten notleidende  Arbeiter und Arbeiterinnen über den firmeneigenen Sozialfonds kurzfristig unterstützt werden. Es wurden Lebensmittel und Gas zum Kochen gekauft, Mieten und Überbrückungsgelder gezahlt, Kleinvieh und sogar eine Kuh zur Selbstversorgung angeschafft. Bestückt wird der Sozialfonds u.a. durch die Fair-Trade-Prämie, die essenzieller Teil der Preisgestaltung im Fairen Handel ist.

Auch die Fairhandels-Importeure, Lieferanten der 900 Weltläden in Deutschland haben ihre Produzenten mit erheblicher finanzieller Nothilfe, der Aufrechterhaltung der Bestellungen und Vorauszahlungen unterstützt, obwohl nicht abzusehen war, ob die Weltläden die Waren unter den Bedingungen das Lockdowns in Deutschland verkaufen können.

Mit der Aktion #fairwertsteuer verstärkten Weltläden und Kunden ihre internationale Solidarität. Bis zum Ende Dezember 2020 konnten bundesweit 206.000,- € in den Unterstützungsfonds einbezahlt werden.

Auch das Murger Blumenfachgeschäft Immergrün beteiligte sich an der Aktion und konnte ebenfalls einen stattlichen Betrag an die Aktion überweisen.  

Der Faire Handel sichert die Existenz tausender Menschen im globalen Süden. Sie leben und arbeiten unter ungleich schwierigeren wirtschaftlichen, sozialen und politischen Rahmenbedingungen. Deshalb ist es gerade jetzt wichtig, dass die Verbundenheit zwischen Produzent*innen und Konsument*innen weiter gestärkt wird.

Pakilia

Pakilia

Pakilia stammt aus der Aztekensprache Nahuatl und bedeutet Freude geben„.

Pakilia bietet nach Fair Trade Prinzipien hergestellten hochwertigen Schmuck aus Sterlingsilber und ist seit 2015 im Lieferantenkatalog des Weltladen Dachverbandes. Jedes Schmuckstück ist einzigartig, da die edlen Produkte in liebevoller Handarbeit in Taxco, Mexiko, gefertigt werden. Durch direkten Kontakt zu den mexikanischen Kunsthandwerkerfamilien und den Verzicht auf Zwischenhändler, können Material- und Verarbeitungsqualität direkt kontrolliert und Kundenwünsche in besonderem Maße berücksichtigt werden.

Pakilia begleitet die Silberkünstler und ihre Familien auf ihrem individuellen Weg zu mehr wirtschaftlicher Sicherheit und Unabhängigkeit.

Getragen wird Pakilia vom gemeinnützigen Verein“ pakilia wirkt! e. V.“.

Ziel des Vereins ist die Förderung von Entwicklungszusammenarbeit, Kunst & Kultur, Gleichberechtigung und Naturschutz mit Fokus auf Mexiko. Die Arbeit beinhaltet die Förderung und Professionalisierung von Silberschmiede-Familienbetrieben und die Erhaltung der traditionellen Handwerkskunst. Investiert wird in die Weiterbildung von Frauen und in die Entwicklung von Zukunftsperspektiven für Kinder, sowie Soforthilfen für Menschen in akuten Notlagen und langfristige, nachhaltige Unterstützung nach Naturkatastrophen.

Luz Amalia, Silberschmiedin in Mexiko, wünscht sich nichts sehnlicher, als weiterhin Aufträge zu bekommen und mit der Arbeit fortzufahren, um diese Zeit irgendwie zu überstehen. „Wenn Du gerade in Erwägung ziehst einen pakilia Silberschatz zu kaufen, zum Beispiel als Geschenk für einen Liebsten oder auch für Dich selbst, dann ist jetzt die richtige Zeit dafür!“ Sie sagt „gracias de corazón“ für die Unterstützung.

Weltlädeli unterstützt Handelspartner

Weltlädeli unterstützt Handelspartner

Für das Murger Weltlädeli war es sofort klar, sich an der Aktion #fairwertsteuer des Weltladen-Dachverbands zu beteiligen. Dabei wird die seit dem 1. Juli 2020 reduzierte Mehrwertsteuer nicht an die Kund*innen weitergegeben, sondern an einen Fonds zur Unterstützung von Handelspartnern, die ganz besonders von der Krise betroffen sind.

Die Corona-Pandemie hat die ganze Welt erfasst, die Produzent*innen in Afrika, Asien und Lateinamerika sind jedoch besonders stark betroffen. Für sie gibt es in der Regel keine Rettungsschirme oder staatlichen Zuschüsse. Umso mehr sieht es das Weltladenteam als selbstverständlich an, sich in dieser Situation solidarisch mit ihren Fair-Handelspartnern zu zeigen. Im 3. Quartal 2020 konnte das Weltlädeli so einen Betrag von fast 600,- € an den Unterstützungsfond überweisen. „Unsere Kund*innen tragen diese Solidaritätsaktion gerne mit und unterstützen mit ihrem Einkauf im Weltlädeli die Produzent*innen im globalen Süden jetzt erst recht“, fasst Claudia Caputo, Mitarbeiterin im Weltlädeli, die Stimmung unter der Kundschaft zusammen und führt weiter aus: „Gute Produkte zu einem fairen Preis kaufen. – So einfach geht gelebte Solidarität. Wir freuen uns über jeden neuen Kunden im Laden.“

Auch das Murger Blumenfachgeschäft Immergrün beteiligt sich an der Aktion und konnte ebenfalls einen stattlichen Betrag an die Aktion überweisen.  

Der Faire Handel sichert die Existenz tausender Menschen im globalen Süden. Sie leben und arbeiten unter ungleich schwierigeren wirtschaftlichen, sozialen und politischen Rahmenbedingungen. Deshalb ist es gerade jetzt wichtig, dass die Verbundenheit zwischen Produzent*innen und Konsument*innen weiter gestärkt wird.

Bad Säckingen gewinnt den zweiten Platz beim Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“

Bad Säckingen gewinnt den zweiten Platz beim Wettbewerb „Hauptstadt des Fairen Handels“

Beim bundesweiten Wettbewerb „Hauptstadt des fairen Handels“ hat Bad Säckingen überraschend den zweiten Platz belegt. 100 Kommunen in Deutschland, die sich für Fairen Handel und Faire Beschaffung einsetzen, hatten an dem Wettbewerb teilgenommen. Bad Säckingen ist die kleinste Kommune und die einzige Stadt Baden-Württembergs, die als eine der zehn Preisträger ausgezeichnet wurde. Der Jury hat die überregionale Vernetzung von Bad Säckingen, u.a. insbesondere mit der Schweizer Partnerstadt Glarus gefallen. Die fairen Stadtfeste und die Vorlesungen an der binationalen Kinder-Universität Hochrhein wurden hervorgehoben. Ebenso wurden die Aktivitäten des Scheffelgymnasiums als einzige Fairtrade School in der Region und die Aktionen des AWO-Kinderhauses Rhein-Au (Fairtrade Kita) gewürdigt. Der zweite Platz ist mit 40.000 Euro verbunden.

Auf dem Bild die Preisträger von links nach rechts:
Bürgermeister Alexander Guhl, Umweltbeauftragter Ralf Däubler, Corina Gerspach (Fairtrade Kita), Hedwig Kubina mit Helena (Scheffelgymnasium) und Willi Moosmann (Steuerungsgruppe Bad Säckingen)

Der Faire Handel auf der Regio Messe in Lörrach

Der Faire Handel auf der Regio Messe in Lörrach

Zum zehnten Mal ist auch das Weltlädeli auf dem Murger Gemeinschaftsstandin Lörrach vertreten. Mit Schokolade, Murgtalkaffee, den Sonnengläsern aus Südafrika und einem Schokolade-Quiz punktet das Fairhandelsgeschäft und weist auf die Beachtung von Menschenwürde und Arbeitsrechten in den Kakao produzierenden Ländern hin. So leben die Bauernfamilien in der Elfenbeinküste immer noch in extremer Armut und die ausbeuterische Kinderarbeit hat in den letzten Jahren zugenommen.