✨ Fairer Advent im Weltlädeli! ✨ Samstags-Öffnungszeiten im Advent erweitert: 🕘 9 – 16 Uhr 📅 30.11., 06.12., 13.12. und 20.12. Entdeckt unsere faire Weihnachtsdeko, leckere Naschereien, Adventskalender und vieles mehr – perfekt für Geschenke und Vorfreude! 🎁💛
Bald ist es wieder so weit: Überall wird dekoriert, geschmückt und vorbereitet. Ob Baumschmuck, kleine Highlights für den Tisch oder liebevoll gestaltete Deko für die verschiedensten Ecken des Hauses , jeder möchte seinen eigenen Stil zum Strahlen bringen. In unserer fairen Weihnachtsdeko ist bestimmt etwas Passendes dabei. Schaut vorbei und lasst euch von unseren Ideen inspirieren. Es weihnachtet fair! 🎄 Und weil’s in der Vorweihnachtszeit nicht nur schön, sondern auch lecker sein darf, haben wir viele faire Genussmomente für euch bereit:
• Fairer Adventskalender • Geschenke für Lieblingsmenschen • Köstliche Naschereien • Faires Kunsthandwerk aus aller Welt
Leckeres & Schönes aus dem Weltlädeli – kommt vorbei und genießt unser weihnachtliches Sortiment! 🎁✨
Seit 40 Jahren setzen wir uns in Murg für eine gerechtere Welt ein. Aus einer Idee ist ein lebendiger Verein entstanden, der Menschen hier vor Ort mit Menschen rund um den Globus verbindet. Wir feiern 40 Jahre Engagement, 40 Jahre gelebte Solidarität, 40 Jahre unermüdlichen Einsatz für eine gerechtere Welt.
Mit einer festlichen Jubiläumsveranstaltung in der Murgtalhalle feierte der Verein Faire Eine Welt e.V. sein 40-jähriges Bestehen.
Rund 150 Gäste aus Politik, Bildung, Kirchen, Vereinen und der lokalen Bevölkerung waren der Einladung gefolgt, um das langjährige Engagement des Vereins für Fairen Handel und globale Gerechtigkeit zu würdigen.
Zu Beginn der Feier betonte der Vereinsvorsitzende Frank Geiger die Bedeutung des Weltlädeli in Murg. „Es ist weit mehr als ein Geschäft, es ist ein Ort der Begegnung, der Bildung und des Engagements. Hier erhalten Produzentinnen und Produzenten aus dem globalen Süden eine Stimme und ein Gesicht.“ Seit vier Jahrzehnten zeige der Verein, dass Handel partnerschaftlich und nicht auf Kosten der Schwächsten gestaltet werden kann.
Besondere Aufmerksamkeit galt den Gründungsmitgliedern Margret Simon, Franz Merkle, Klaus Bossert und Willi Moosmann, deren Vision eines fairen, partnerschaftlichen Handels bis heute lebendig ist. Die Festgäste erhielten Grußbotschaften von Weggefährten, politischen Vertretern und Partnern des Vereins. Bürgermeister Adrian Schmidle würdigte das Engagement des Vereins und die Rolle Murgs als Fairtrade-Gemeinde. Weitere Grüße kamen von Bundes- und Landtagsabgeordneten, den umliegenden Fairtrade-Schulen, regionalen Weltläden sowie den Dachorganisationen in Baden-Württemberg und Deutschland.
Eberhard Bolay ist Diplom-Pädagoge und Lehrer für Biologie, Chemie, Naturphänomene, Pädagogik und Psychologie. Er hatte die pädagogische Leitung eines Umweltbildungszentrums in Stuttgart und ist seit 1984 Mitarbeiter im Weltladen Schorndorf, insbesondere im Bereich Globales Lernen.
Ein zentraler Teil der Jubiläumsfeier war der Rückblick auf 40 Jahre Vereinsgeschichte, den Willi Moosmann, Manfred Trenkle, Claudia Caputo und Frank Geiger gestalteten. Jeweils für ein Jahrzehnt präsentierten sie Erlebnisse, Anekdoten und besondere Momente aus der Vereinsarbeit. So wurde deutlich, wie der Verein gewachsen ist, sich weiterentwickelte und zahlreiche Menschen für die Idee des Fairen Handels begeistern konnte.
Besonders bewegend waren die Videogrüße von Rudi Reitinger und Carlos Antonio Diaz aus El Salvador sowie von Pater Shay Cullen von den Philippinen. Cullen würdigte Willi Moosmann als langjährigen Wegbereiter des Fairen Handels und dankte ihm für seine Vision, seine Beharrlichkeit und sein Herzblut.
Einer der emotionalen Höhepunkte des Abends war die Ehrung von Willi Moosmann selbst. Der Gründer des Weltlädeli in Murg hat das Geschäft zu einem anerkannten Fachgeschäft für Fairen Handel entwickelt und ist weithin als das Gesicht des Fairen Handels am Hochrhein bekannt. Als symbolische Würdigung ernannte der Verein Moosmann zum Ehrenvorstand. „Lieber Willi, dein Rat fließt weiterhin ein, und du bleibst unser Repräsentant. Wir danken dir von Herzen für deine vier Jahrzehnte gelebte Solidarität“, sagte Frank Geiger in seiner Laudatio
40 Jahre gelebte Solidarität und Hoffnung 40 Jahre Faire Eine Welt e.V. 1985 – 2025
Musikalisch wurde die Feier von den New Gospel Singers unter Leitung von Frau Kütemeier begleitet. Die Veranstaltung bot nicht nur einen Rückblick auf vier Jahrzehnte gelebte Solidarität, sondern auch Inspiration für die Zukunft. Deutlich wurde, dass der Faire Handel in Murg fest verankert ist und weiterhin auf engagierte Menschen angewiesen bleibt. „Wir feiern, was erreicht wurde, und nehmen dies als Motivation, uns weiter für eine gerechtere Welt einzusetzen“, hieß es zum Abschluss der Veranstaltung.
40 Jahre gelebte Solidarität und gelebte Hoffnung – 40 Jahre Faire Eine Welt e.V.
Mit beeindruckenden Fotos, fesselnden Erzählungen und stimmungsvoller Musik entführen wir die Zuschauer ins faszinierende Ostafrika! Eine Multivisionsshow von Dr. Jutta Ulmer und Dr. Michael Wolfsteiner
In Uganda, Kenia und Tansania besuchen wir Fair-Trade-Produzenten, Computernerds und Naturschutzflüchtlinge. Wie unsere Gastgeber leben und arbeiten, was sie ärgert und glücklich macht, durften wir fotografisch dokumentieren. Außerdem begeben wir uns gemeinsam in die Savanne, den wuchernd-grünen Bergregenwald und unter Wasser, wo wir majestätische Wildtiere aus nächster Nähe beobachten. Die Multivisionsshow ist ein persönliches Porträt Ostafrikas. Es zeigt grandiose Natur, Menschen in ihrem Alltag, Lebensfreude, Herzlichkeit und ganz viel Humanität.
Uganda
Auf der Suche nach Berggorillas pirschen wir durch den Bwindi-Nationalpark und schauen dann den zotteligen Menschenaffen beim Fressen, Herumtollen und Chillen zu. Anschließend begegnen wir Batwa-Pygmäen, die wegen des Gorillaschutzes zwangsumgesiedelt wurden und nun in Armut am Rand der Gesellschaft leben.
Zu Gast bei einer Kleinbauernfamilie, die dank des Fairen Handels in den Vanilleanbau einsteigen konnte, erfahren wir, wie das exquisite Gewürz in akribischer Handarbeit produziert wird und sein Verkauf zu einer Steigerung des Lebensstandards führt.
Auf Kampalas quirligen Märkten kann man alte Kleider aus Europa sowie Vlies aus der Rinde des Mutaba-Feigenbaums kaufen. Das ist das älteste Textil der Menschheit und wir treffen zwei Männer, die uns in die fast vergessene Handwerkskunst der Baumrindenvlies-Herstellung einweihen.
Kenia
Im dürren Norden Kenias empfangen uns Samburu-Frauen, die im Patriarchat leben und mit dem Verkauf von Perlenschmuck eigenes Geld verdienen. Außerdem schauen wir auf dem coolen Campus der Digital Lions vorbei, auf dem jungen Menschen aus armen Verhältnissen Computerwissen vermittelt und damit eine Zukunftsperspektive im IT-Sektor eröffnet wird.
Am Naivashasee besuchen wir eine Fairtrade-gesiegelte Rosenfarm und im Kisii-County Kunsthandwerker, die aus Speckstein Dekoartikel für den weltweiten Fair-Handels-Markt sowie Löwen, Elefanten, Nashörner, Leoparden und Büffel für lokale Safari-Lodges schnitzen.
In ihrem natürlichen Lebensraum bestaunen wir die Big Five sowie zehntausende Gnus beim Überqueren des Mara-Flusses in der Maasai Mara. Am Rand des Nationalparks beherbergen uns Maasai in einfachen Lehmhütten. Von ihnen lernen wir, wie man Kühe melkt, Ziegen schlachtet und springend tanzt.
Tansania
Am Ufer des Victoriasees feiern wir den Nane Nane Day, ein turbulentes Volksfest. Und uns heißt eine Kleinbauernfamilie herzlich willkommen, die so abgelegen wohnt, dass ihre Fair-Trade-Bio-Ananas nicht frisch, sondern als Dörrobst nach Europa exportiert wird.
Wir besteigen den Kilimandscharo und sind erschreckt, wie stark seine Eishaube infolge der Klimaerwärmung bereits geschmolzen ist. Den Namen des 5.895 Meter hohen Berges tragen Tees, die man in Weltläden kaufen kann und deren Produktion wir beim Besuch eines Kleinbauernverbandes im Süden Tansanias erleben.
Im Urlaubsparadies Sansibar kommen wir mit Fair-Handels-Aktiven zusammen, die aus dem Müll der Touristen preisgekröntes Kunsthandwerk gestalten. Außerdem tauchen wir in die Unterwasserwelt des Archipels hinab, die uns zugleich begeistert und betrübt: Wir sehen farbenfrohe Fische und schimmernde Muscheln, aber auch tote Korallen und Plastikabfälle.
lobOlmo ist ein Fantasiename. lobOlmo setzt sich aus den beiden spanischen Wörtern lobo (Wolf) und olmo (Ulme) zusammen. lobOlmo, das sind: Michael Wolfsteiner und Jutta Ulmer. Als freie Fotografen und Journalisten sind sie viel in Lateinamerika, Afrika und Asien unterwegs. Die Themenschwerpunkte sind der Faire Handel und Nachhaltiger Tourismus. Sie sind assoziierte Mitglieder der World Fair Trade Organization (WFTO) und kooperieren weltweit mit verschiedenen Fair-Handels-Akteuren.
Ein Frühstück am Rheinufer – und das auch noch fair gehandelt?
Genau das durften Brigitte und Eberhard Günther aus Murg am vergangenen Samstag erleben. Das Weltlädeli hatte im Rahmen der bundesweiten Jubiläumsaktion „50 + 50 Faire Frühstücke an außergewöhnlichen Orten“ aufgetischt und der außergewöhnliche Ort war die Herberge Zum Fischbähren direkt am Rhein. Gewonnen wurde das Frühstück über eine Schätzfrage im Weltlädeli. Frau Günther hatte den genausten Tipp abgegeben und konnte so gemeinsam mit ihrem Mann ein besonderes Frühstück in einmaliger Atmosphäre genießen.
Ein Team des Weltlädelis bewirtete die beiden Gewinner. Die Fairtrade-Gemeinde Murg war mit Hauptamtsleiter Andreas Klomki ebenfalls dabei. Herr Klomki brachte die Grüße und Glückwünsche aus dem Rathaus mit.
Der Anlass für die Aktion ist ein Doppeljubiläum: Sowohl der Weltladen-Dachverband als auch der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) feiern 2025 ihr 50-jähriges Bestehen. Zur Fairen Woche laden sie deshalb in ganz Deutschland zu fairen Frühstücken an besonderen Plätzen ein.
In diesem Jahr lädt die Faire Woche alle Interessierten ein, die Vielfalt des Fairen Handels zu erleben und kennenzulernen. Vom 12. bis zum 26. September werden wir uns mit den vielseitigen Dimensionen des Fairen Handels beschäftigen.
Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen und ökologischen Herausforderungen wird die Faire Woche deutlich machen, wie breit aufgestellt der Faire Handel ist. Er vereint soziale Gerechtigkeit und den Schutz der ökologischen Vielfalt, zwei untrennbare Aspekte, die gemeinsam den Weg zu einer lebenswerten und nachhaltigen Zukunft ebnen.
Die biologische Vielfalt Durch die Zusammenarbeit mit Fair-Handels-Partner*innen weltweit wird die ökologische Vielfalt geschützt und gefördert. Mit nachhaltigen Anbaumethoden und Lieferketten leistet der Faire Handel einen wichtigen Beitrag zu den globalen Zielen der UN, um das Leben an Land zu bewahren.
Die Vielfalt der Menschen Hinter jedem fair gehandelten Produkt stehen Menschen mit ihren Geschichten, Erfahrungen und Herausforderungen. Besonders Kleinbäuer*innen spielen eine zentrale Rolle in der globalen Ernährungssicherung. Fairer Handel fördert ihre Entwicklung, unterstützt innovative Ansätze und stärkt den Dialog.
Die Vielfalt des Engagements Der Faire Handel lebt von dem Engagement vieler Akteure, Produzent*innen, Händler*innen und Konsument*innen. Jede*r trägt dazu bei, die Idee einer gerechteren und nachhaltigen Welt voranzutreiben.
Landesweit finden sich unter www.faire-woche.de spannende Aktionen, Veranstaltungen und Begegnungen, die die Vielfalt und Wirkung des Fairen Handels sichtbar machen. Lasst uns gemeinsam zeigen, wie Fairer Handel die Welt verändert – fair, nachhaltig und vielfältig!
Öffnungszeiten Weltlädeli: Mo. + Di. 15.00 – 18.00 Uhr Do + Fr. 9.00 – 13.00 Uhr und 15.00 – 18.00 Uhr Mi. + Sa. Do. 9.00 – 13.00 Uhr
Abend des Fairen Handels
23. Sept.2025, 19:30 Uhr
Gemeinsame Veranstaltung der Gemeinde Grafenhausen und der Weltläden Murg und Wehr.
Veranstaltungsort: Schwarzwaldhaus der Sinne Schulstraße 1 79865 Grafenhausen 19:30 bis 22:00 Uhr
Besonderer Gast des Vortragsabends ist Miriam Müller aus Freiburg, Mitbegründerin von Pakilia
Besonderer Gast des Vortragsabends ist Miriam Müller aus Freiburg. Sie ist Mitbegründerin von Pakilia, einem jungen Unternehmen, das ganz besonderen, fair gehandelten Silberschmuck aus Mexiko nach Deutschland bringt. Die Schmuckstücke werden mit Liebe von Kunsthandwerkenden in Taxco/Mexiko aus hochwertigem Silber handgefertigt. Durch die enge und langfristige Zusammenarbeit mit pakilia eröffnen sich für die Silberschmiede-familien sichere Zukunftsperspektiven, finanzielle Sicherheit und Unabhängigkeit.
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