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Socken und Sneaker-Söckchen aus dem Fairen Handel = Faire Socken!

Socken und Sneaker-Söckchen aus dem Fairen Handel = Faire Socken!

Der türkische Familienbetrieb Bulus stellt Bio-Baumwollsocken in Istanbul her und ist GOTS-zertifiziert (Global Organic Textile Standard) . Mit der GOTS-Zertifizierung ist gewährleistet, dass hohe ökologische Standards sowie soziale Mindeststandards entlang der gesamten Produktionskette eingehalten werden. Gegründet wurde der Betrieb 1983 von Ahmet Akgul, der bis heute der Geschäftsführer von Bulus ist. Der Familienbetrieb hat sich von Anfang an auf die Herstellung von Socken spezialisiert. Bulus bezieht die Garnmischung – bestehend aus 98 % Bio-Baumwolle und 2 % Elasthan – von ihrem langjährigen, ebenfalls GOTS-zertifizierten türkischen Garnhersteller. Die verwendete Bio-Baumwolle stammt aus der Türkei (Ägäis-Region und südöstliche Türkei) und bei Lieferengpässen während der Hauptauftragszeit aus Kirgisistan.
Gefertigt werden die hochwertigen Socken von unserem GOTS-zertifizierten Partner Bulus in der Türkei.

  • Material aus 98 % Bio-Baumwolle und 2 % Elasthan
  • zertifizierte Bio-Baumwolle aus der Türkei (oder bei Lieferengpässen aus Kirgisistan)
  • vegan
  • hellgrün / beere
  • in mehreren Größen erhältlich
  • komplett in der Türkei hergestellt und verpackt

Pflegehinweis:
Mit ähnlichen Farben im Schonwaschgang bei 40 Grad waschen und nicht bleichen. Die Socken sind nicht für den Trockner geeignet, am besten hängend trocknen und nicht bügeln.

Die Produzentinnen und Produzenten

In dem Betrieb von Bulus arbeiten zurzeit neun Frauen und neun Männer in der Produktion und Verwaltung. Zudem ist eine Frau als Managerin angestellt. Das Mindestalter, um bei Bulus eingestellt werden zu können, ist 18 Jahre (offiziell: 16 Jahre). Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten 5 Tage pro Woche und üblicherweise acht Stunden pro Tag. Offiziell erlaubt sind pro Tag bis zu elf Stunden. Bulus bezahlt für die Überstunden einen höheren Zuschlag als vorgeschrieben.

Alle Bulus-Mitarbeiterinnen und –Mitarbeiter sind festangestellt und sozialversichert, also gesetzlich kranken- und rentenversichert und erhalten Arbeitslosengeld. Das ist in der türkischen Textilbranche nicht üblich.

Immer schick unterwegs
bist Du mit unseren fairen Socken aus Bio-Baumwolle!

BULUS – Handelspartner der GEPA
https://www.gepa.de/produzenten/partner/bulus.html

Das wurde durch den Fairen Handel erreicht

Qualität

Der GOTS-zertifizierte Familienbetrieb Bulus bieten hochwertige zertifizierte Bio-Baumwoll-Socken an, die aus 98 % Bio-Baumwolle und 2 % Elasthan bestehen. Angeboten werden sie als 3-er Set in einer Geschenkverpackung oder als Einzelpaar.

Ökologie

Die Socken von Bulus werden aus zertifizierter Bio-Baumwolle hergestellt, die ohne Chemie und ohne den Einsatz gentechnisch manipulierten Pflanzen angebaut wird. Konventionelle Baumwolle wird im Gegensatz dazu mit hohem Chemie- und Wasserverbrauch und mit gentechnisch manipulierten Saatguts angebaut.

Frauen

Die Produktion wird von einer Frau koordiniert. Außer der Managerin arbeiten dort zurzeit neun Frauen und neun Männer. Für die gleiche Arbeit erhalten Männer und Frauen den gleichen Lohn. Der Schutz von schwangeren Frauen ist hier selbstverständlich und es gilt „null Toleranz“ bei möglichen sexuellen Übergriffen.

Soziales

Bulus bietet den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unbefristete Arbeitsverträge an, zahlt Steuern und Sozialversicherung. So können sie das staatliche Gesundheitssystem nutzen und haben Anspruch auf die gesetzliche Arbeitslosen- und Rentenversicherung. Bei Bedarf gibt es auch einen Vorschuss auf das Gehalt.

Gesundheit

Bei Bulus werden alle vorgeschriebenen Gesundheits- und Sicherheitsregeln eingehalten. So tragen z.B. die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die entsprechende Schutzkleidung. Ein Arzt und eine Sicherheitsfachkraft begutachten regelmäßig die Produktionsanlage; sie sind ansprechbar für die Mitarbeiter.

Fairer Preis

Bulus bezahlt als Einstiegsgehalt den staatlichen Mindestlohn, im Durchschnitt erhalten die Mitarbeiter allerdings mehr als in dieser Branche in Istanbul üblich ist. Zusätzlich erhalten sie ein unentgeltliches Mittagessen, welches – auf das Gehalt gerechnet – dann einem existenzsichernden Lohn in Istanbul entspricht.

Bio

Seit 2010 bietet Bulus Socken aus Bio-Baumwolle an. Dem Familienbetrieb ist es wichtig, dass der Anbau des Rohmaterials nachhaltig ist, die Produkte angenehm und verträglich für die Konsumenten sind. Die zertifizierte Bio-Baumwolle stammt aus der Türkei und bei Lieferengpässen während der Hauptauftragszeit aus Kirgisistan.
aus: BULUS – Handelspartner der GEPA https://www.gepa.de/produzenten/partner/bulus.html

Keine kalten Füße in unseren Filzhausschuhen

Keine kalten Füße in unseren Filzhausschuhen

Filz besitzt erstaunliche isolierende Eigenschaften und die Fähigkeit, Feuchtigkeit zu absorbieren. So sorgt Filz für einen hohen Tragekomfort.  Die Ledersohlen der Hausschuhe sind pflanzlich gegerbt.

Unser Handelspartner Weltpartner liefert die Filzschuhe von TUMAR, einem Unternehmen in Kirgisistan. TUMAR Art Group ist ein von Frauen geführtes Unternehmen, das Kunsthandwerker*innen in Kirgisistan vereint. TUMAR verbindet traditionelle Materialien und Techniken mit modernen Entwürfen für die zeitgenössische Welt. Ziel von TUMAR ist es, funktionale und nachhaltige Produkte zu produzieren, Kunst und Handwerk neu zu erforschen, um mit diesen Grundlagen bessere Lebensbedingungen der Beteiligten zu ermöglichen. Heute beschäftigt das Unternehmen 130 Personen, davon sind über 70 Prozent Frauen. Die Mehrzahl der Beschäftigten sind Witwen, alleinerziehende Mütter und Alleinverdienende der oftmals großen Familien. TUMAR legt großen Wert auf ein funktionales Design und den ökologischen Wert der natürlichen Materialien. Das wichtigste Material ist – gemäß der nomadischen Tradition des Landes – Filz.

Bei der Herstellung von Filz werden nur natürliche Fasern verwendet. Die Rohwolle stammt aus traditioneller Schafshaltung in Kirgisistan. TUMAR bezieht die Wolle von kleinen Farmen in der näheren Umgebung. Die Schafe werden in natürlicher, traditioneller Weise gehalten und nur im Herbst und Frühling geschoren, da die Schafe im Sommer auf Weiden in höheren Ebenen verlagert werden. Abwässer, z.B. aus der eigenen Färberei, werden mit Hilfe spezieller Filter gereinigt. Die verarbeiteten Farbstoffe in den Produkten sind garantiert AZO frei und werden im Auftrag von TUMAR in einem unabhängigen Labor in Köln auf Schadstoffe hin analysiert.

Bei der Herstellung von Filz werden nur natürliche Fasern verwendet

Nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion waren viele der Handwerker*innen arbeitslos und hatten keinen Zugang zu neuen Märkten. TUMAR ist wohl die erste und sicherlich die erfolgreichste Unternehmung Kirgisistans, bei der aus traditionellem Kunsthandwerk moderne und auch international relevante Produkte entstehen. Seit über 20 Jahren entwickelt sich die weiter und inspiriert mit mutigen gestalterischen Impulsen.

Quelle: weltpartner.de
Theater Berliner Compagnie

Theater Berliner Compagnie

Klima, Ernährung, Globaler Süden

ALLES FLEISCH

Theaterstück über die große Solidarität
Sonntag, 19.09.2021, 19.30 Uhr, Sabine-Spitz-Halle Niederhof

Mit über 100 Zuschauer*innen verabschiedeten wir uns von der Berliner Compagnie – Alles Gute

https://www.berlinercompagnie.de/index.htm

Die Berliner Compagnie gastierte auf ihrer letzten Deutschland-Tour auch wieder bei uns am Hochrhein mit dem hochaktuellen Stück ALLES FLEISCH.
Was Fleischkonsum und Massentierhaltung für die Tiere und den Klimawandel bedeuten, wissen wir mittlerweile. Weniger oft taucht in den Medien der Zusammenhang zwischen Fleischproduktion bei uns und mangelnder Ernährungssicherheit im globalen Süden auf. In unserem Ernährungs- und  Einkaufsverhalten liegt ein hohes Potential zur Veränderung. Das ist Thema des aktuellen Theaterstücks der Berliner Compagnie.

Dieses Mal geht die Geschichte gut aus. Fast wie im Märchen.

Veranstalter:
Faire Eine Welt e. V. und Gemeinde Murg
unter der Schirmherrschaft von Herrn Bürgermeister Adrian Schmidle

Ausverkauf der Schulartikel

Ausverkauf der Schulartikel

Seit Ende 2020 läuft die Rabattaktion auf Schulartikel im Weltlädeli. Die umweltfreundlichen Hefte, Blöcke und Umschläge können zu sehr günstigen Preisen und jetzt nochmals mit 50% Nachlass erworben werden. Aufgrund der in den letzten Jahren stetig zurückgegangenen Nachfrage, läuft der Verkauf der Schulartikel leider aus. Deshalb wird es die Hefte aus 100% Altpapier, die im Vergleich zu konventionellen Heften einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz leisten, in Murg bald nicht mehr geben.

Jetzt nochmals 50% auf alle Schulhefte

Wir schaffen Platz für Neues.

Spendenaktion der Realschule Tiengen für Tablada

Spendenaktion der Realschule Tiengen für Tablada

Auch in diesem besonderen Schuljahr ließ es sich die SMV der Realschule Tiengen nicht nehmen, die traditionelle Spendenaktion zugunsten einer gemeinnützigen Aktion durchzuführen. Die Schülermitverantwortung mit den beiden SMV-Lehrkräften Désirée Willmann und Philipp Ebel starteten dazu bereits 2020 die Weihnachtsspendenaktion. Alle Schüler*innen sowie deren Eltern und Familien sammelten in diesem Jahr Spenden für das Kinderheim Tablada de Lurin in Lima, Peru.

Der Impuls in diesem Schuljahr kam von Frank Geiger, Lehrer an der RST mit Kontakt zu Roland Lauber, dem deutschen Vorstand des Kinderheims im Verein Faire Eine Welt e.V. Murg.

Das Kinderheim „Tablada de Lurin“ ist ein Kinderheim für „Sozialwaisen“. Kinder, deren Mütter oft alleinerziehend sind und den ganzen Tag arbeiten müssen, werden in Lima oft sich selbst überlassen. Das Kinderheim bietet ihnen einen geregelten Tagesablauf mit einer gesunden Ernährung, Schulbildung und der Betreuung bei den Hausaufgaben. Auch die medizinische Betreuung und psychologische Hilfe werden durch die Mitarbeitenden im Kinderheim angeboten und betreut.

Roland Lauber berichtete, dass aufgrund der aktuellen Corona-Situation derzeit in Peru die Schulen und Kinderheime geschlossen sind. Um die Kinder trotzdem zu unterstützen, hat das Kinderheim es sich zur Aufgabe gemacht, die Familien mit Essens- und Materialpaketen zu versorgen. So können sie trotzdem einen Betrag leisten und das Leben für die Kinder etwas schöner gestalten.

Die Spenden der Realschule Tiengen werden für den Unterhalt des Kinderheims und für die Bezahlung des Personals verwendet. So haben die Schüler*innen in Tiengen einen großartigen Beitrag für die Kinder in Peru geleistet.

Da die Spendenübergabe wegen Corona und der damit verbundenen Schulschließungen verschoben werden musste, freuten sich alle umso mehr, dass nun die beiden Schülersprecher*innen Ilaria Lovisi und Maximilian Häring gemeinsam mit Schulleiter Hans-Martin Bratzel, der Lehrkräfte Désirée Willmann, Philipp Ebel und Frank Geiger den Spendenscheck über 1056,02€ an Roland Lauber übergeben konnten.

Von links: Hans-Martin Bratzel, Maximilian Häring, Roland Lauber, Ilaria Lovisi, Désirée Willmann, Philipp Ebel, Frank Geiger.
Noch nicht am Ziel aber endlich am Start!

Noch nicht am Ziel aber endlich am Start!

Der Bundestag hat endlich das Lieferkettengesetz beschlossen. In Sachen Menschenrechte und Umweltschutz in den Lieferketten sind wir damit zwar noch lange nicht am Ziel. Aber wir sind endlich am Start!
https://www.weltladen.de/politik-veraendern/aktuelles/lieferkettengesetzbeschlossen/

Am 11.06.2021 hat der Bundestag endlich das Lieferkettengesetz verabschiedet. Das jahrelange Engagement von Fair-Handels-Aktiven zusammen mit weiteren zivilgesellschaftlichen Akteuren hat sich ausgezahlt. Erstmalig nimmt ein Gesetz Unternehmen zu Menschenrechten und Umwelt in den Lieferketten in die Pflicht und stellt sich skrupellosen Geschäftspraktiken entgegen. Das ist ein großer Erfolg der Zivilgesellschaft im Kampf gegen verantwortungsloses unternehmerisches Handeln und die Lobbyisten der großen Wirtschaftsverbände.

Das Gesetz ist ein wichtiger Meilenstein, denn erstmals werden damit menschenrechtliche Sorgfaltspflichten für Unternehmen verbindlich in Deutschland geregelt.

Aber es müssen noch viele weitere Schritte folgen, denn da ist noch viel Luft nach oben. Ein nächster wichtiger Schritt ist eine effektive Umsetzung des Gesetzes und die Einführung eines starkes europäischen Lieferkettengesetzes. Dafür werden sich die Weltläden zusammen mit dem Forum Fairer Handel und der Inititive Lieferkettengesetz weiterhin stark machen.

Dabei ist uns wichtig:

  1. Der Schutz unseres Klimas und von Biodiversität gehören explizit ins Gesetz, denn deutsche und europäische Unternehmen sind viel zu oft an der Zerstörung unserer Umwelt beteiligt.
  2. Damit ein Lieferkettengesetz wirkt, muss es Unternehmen zur Sorgfalt entlang der gesamten Wertschöpfungskette verpflichten und darf nicht hinter die Anforderungen der UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte zurückfallen.
  3. Damit ein Lieferkettengesetz wirkt, muss es eine zivilrechtliche Haftung ermöglichen und Betroffenen von Menschenrechtsverletzungen im Ausland die Möglichkeit geben, vor deutschen Gerichten Schadensersatz von verantwortungslos handelnden Unternehmen einzuklagen.
  4. Damit ein Lieferkettengesetz wirkt, darf es nicht nur für die ganz großen Unternehmen gelten, sondern muss bei Unternehmen aus Sektoren mit großen Menschenrechtsrisiken auch kleinere Unternehmen ins Auge fassen

Das war der Weg zum Lieferkettengesetz: