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Mo + Di 15–18 Uhr
Do + Fr 9–13 | 15–18 Uhr
Mi + Sa 9–13 Uhr

 

Fasnacht, Fastenzeit und eine faire Tasse Kaffee

Fasnacht, Fastenzeit und eine faire Tasse Kaffee

Vielleicht beginnt es mit einer Tasse Kaffee nach der Fasnacht. Vielleicht wird daraus ein neues Ritual für die Fastenzeit. Und vielleicht entsteht daraus die Erkenntnis, dass kleine Entscheidungen große Wirkung haben können.

Eine faire Tasse Kaffee in der Fastenzeit

Die Fastenzeit lädt dazu ein, den Alltag bewusster zu gestalten. Viele verzichten in diesen Wochen auf Gewohntes, Süßes, Alkohol oder digitale Ablenkungen. Doch Fasten kann auch bedeuten, den eigenen Konsum neu zu denken.

Fair genießen statt gedankenlos zugreifen

Wer zu fair gehandeltem Kaffee greift, entscheidet sich nicht nur für guten Geschmack, sondern auch für gerechte Arbeitsbedingungen, stabile Einkommen und nachhaltige Anbaumethoden. Im Weltlädeli Murg finden Besucherinnen und Besucher eine vielfältige Auswahl an Kaffeesorten aus fairem Handel.  Sie finden Kaffees von mild bis kräftig, aromatisch, jeweils mit einer Geschichte von Menschen, die durch faire Preise neue Perspektiven gewinnen.

Fastenzeit als Chance für bewusstes Einkaufen

Die Fastenzeit bietet einen passenden Rahmen, um solche bewussten Entscheidungen auszuprobieren. Ein Einkauf im Weltlädeli zeigt, wie leicht verantwortungsvoller Konsum im Alltag gelingen kann. Neben Kaffee gibt es dort viele weitere Produkte, die fair produziert und gehandelt werden: Schokolade, Tee, Gewürze, Kunsthandwerk und praktische Alltagsartikel.

Ein kleiner Schritt mit großer Wirkung

Vielleicht beginnt es mit einer einzigen Tasse Kaffee. Vielleicht wird daraus ein neues Ritual. Und vielleicht entsteht daraus die Erkenntnis, dass faire Entscheidungen nicht kompliziert sein müssen, nur bewusst.

Frohe und faire Feiertage 🎄

Frohe und faire Feiertage 🎄

40 Jahre gelebte Solidarität und Hoffnung, 40 Jahre Faire Eine Welt e.V. Unser Jubiläumsjahr geht zu Ende und Faire Eine Welt e. V. Murg mit dem Weltlädeli bedankt sich herzlich bei allen Kundinnen und Kunden für die Treue und den Einsatz für den Fairen Handel. Aber: Nach dem Fest ist vor dem Fest!

Beim Fairen Handel geht es um Menschenwürde und Menschenrechte. Es geht um gerechten Lohn, bessere Arbeitsbedingungen und den Aufbau von Umwelt- und Sozialstandards.

Zahlreiche Produzentinnen und Produzenten im globalen Süden haben durch ihre Arbeit im Fairen Handel eine Bleibeperspektive geschaffen. Eine wesentliche Ursache für Migration und Flucht fällt weg. Das betrifft uns alle, jeder sollte deshalb beim Einkauf über diese Aspekte nachdenken und entsprechend handeln, fair handeln.

Am 24.12 und 31.12 ist das Weltlädeli jeweils von 9 – 13 Uhr geöffnet.

Am 27. Dezember und vom 2. bis 6. Januar ist das Weltlädeli geschlossen.

Ab Mittwoch, 7. Januar ist das Weltlädeli in gewohnter Weise für Sie da, in der Murger Mitte, mittendrin.

Wir wünschen frohe Festtage und ein gesundes neues Jahr 2026!

Es weihnachtet fair!

Es weihnachtet fair!

✨ Fairer Advent im Weltlädeli! ✨
Samstags-Öffnungszeiten im Advent erweitert:
🕘 9 – 16 Uhr
📅 30.11., 06.12., 13.12. und 20.12.
Entdeckt unsere faire Weihnachtsdeko, leckere Naschereien, Adventskalender und vieles mehr – perfekt für Geschenke und Vorfreude! 🎁💛

Bald ist es wieder so weit: Überall wird dekoriert, geschmückt und vorbereitet. Ob Baumschmuck, kleine Highlights für den Tisch oder liebevoll gestaltete Deko für die verschiedensten Ecken des Hauses , jeder möchte seinen eigenen Stil zum Strahlen bringen. In unserer fairen Weihnachtsdeko ist bestimmt etwas Passendes dabei. Schaut vorbei und lasst euch von unseren Ideen inspirieren.
Es weihnachtet fair! 🎄
Und weil’s in der Vorweihnachtszeit nicht nur schön, sondern auch lecker sein darf, haben wir viele faire Genussmomente für euch bereit:

• Fairer Adventskalender
• Geschenke für Lieblingsmenschen
• Köstliche Naschereien
• Faires Kunsthandwerk aus aller Welt

Leckeres & Schönes aus dem Weltlädeli – kommt vorbei und genießt unser weihnachtliches Sortiment! 🎁✨

40 Jahre Faire Eine Welt e.V.

40 Jahre Faire Eine Welt e.V.

Seit 40 Jahren setzen wir uns in Murg für eine gerechtere Welt ein. Aus einer Idee ist ein lebendiger Verein entstanden, der Menschen hier vor Ort mit Menschen rund um den Globus verbindet. Wir feiern 40 Jahre Engagement, 40 Jahre gelebte Solidarität, 40 Jahre unermüdlichen Einsatz für eine gerechtere Welt.

Mit einer festlichen Jubiläumsveranstaltung in der Murgtalhalle feierte der Verein Faire Eine Welt e.V. sein 40-jähriges Bestehen.

Rund 150 Gäste aus Politik, Bildung, Kirchen, Vereinen und der lokalen Bevölkerung waren der Einladung gefolgt, um das langjährige Engagement des Vereins für Fairen Handel und globale Gerechtigkeit zu würdigen.

Zu Beginn der Feier betonte der Vereinsvorsitzende Frank Geiger die Bedeutung des Weltlädeli in Murg. „Es ist weit mehr als ein Geschäft, es ist ein Ort der Begegnung, der Bildung und des Engagements. Hier erhalten Produzentinnen und Produzenten aus dem globalen Süden eine Stimme und ein Gesicht.“ Seit vier Jahrzehnten zeige der Verein, dass Handel partnerschaftlich und nicht auf Kosten der Schwächsten gestaltet werden kann.

Besondere Aufmerksamkeit galt den Gründungsmitgliedern Margret Simon, Franz Merkle, Klaus Bossert und Willi Moosmann, deren Vision eines fairen, partnerschaftlichen Handels bis heute lebendig ist.
Die Festgäste erhielten Grußbotschaften von Weggefährten, politischen Vertretern und Partnern des Vereins. Bürgermeister Adrian Schmidle würdigte das Engagement des Vereins und die Rolle Murgs als Fairtrade-Gemeinde. Weitere Grüße kamen von Bundes- und Landtagsabgeordneten, den umliegenden Fairtrade-Schulen, regionalen Weltläden sowie den Dachorganisationen in Baden-Württemberg und Deutschland.

Dr. Eberhard Bolay

Vorstand Weltladen-Dachverband

e.bolay@weltladen.de

Eberhard Bolay ist Diplom-Pädagoge und Lehrer für Biologie, Chemie, Naturphänomene, Pädagogik und Psychologie. Er hatte die pädagogische Leitung eines Umweltbildungszentrums in Stuttgart und ist seit 1984 Mitarbeiter im Weltladen Schorndorf, insbesondere im Bereich Globales Lernen.

Ein zentraler Teil der Jubiläumsfeier war der Rückblick auf 40 Jahre Vereinsgeschichte, den Willi Moosmann, Manfred Trenkle, Claudia Caputo und Frank Geiger gestalteten. Jeweils für ein Jahrzehnt präsentierten sie Erlebnisse, Anekdoten und besondere Momente aus der Vereinsarbeit. So wurde deutlich, wie der Verein gewachsen ist, sich weiterentwickelte und zahlreiche Menschen für die Idee des Fairen Handels begeistern konnte.

Besonders bewegend waren die Videogrüße von Rudi Reitinger und Carlos Antonio Diaz aus El Salvador sowie von Pater Shay Cullen von den Philippinen. Cullen würdigte Willi Moosmann als langjährigen Wegbereiter des Fairen Handels und dankte ihm für seine Vision, seine Beharrlichkeit und sein Herzblut.

Einer der emotionalen Höhepunkte des Abends war die Ehrung von Willi Moosmann selbst. Der Gründer des Weltlädeli in Murg hat das Geschäft zu einem anerkannten Fachgeschäft für Fairen Handel entwickelt und ist weithin als das Gesicht des Fairen Handels am Hochrhein bekannt. Als symbolische Würdigung ernannte der Verein Moosmann zum Ehrenvorstand. „Lieber Willi, dein Rat fließt weiterhin ein, und du bleibst unser Repräsentant. Wir danken dir von Herzen für deine vier Jahrzehnte gelebte Solidarität“, sagte Frank Geiger in seiner Laudatio

Musikalisch wurde die Feier von den New Gospel Singers unter Leitung von Frau Kütemeier begleitet. Die Veranstaltung bot nicht nur einen Rückblick auf vier Jahrzehnte gelebte Solidarität, sondern auch Inspiration für die Zukunft. Deutlich wurde, dass der Faire Handel in Murg fest verankert ist und weiterhin auf engagierte Menschen angewiesen bleibt. „Wir feiern, was erreicht wurde, und nehmen dies als Motivation, uns weiter für eine gerechtere Welt einzusetzen“, hieß es zum Abschluss der Veranstaltung.

OSTAFRIKA: Fairer Handel – Wildlife – Digitales Multivisionsshow von lobOlmo

OSTAFRIKA: Fairer Handel – Wildlife – Digitales Multivisionsshow von lobOlmo

Mit beeindruckenden Fotos, fesselnden Erzählungen und stimmungsvoller Musik entführen wir die Zuschauer ins faszinierende Ostafrika! Eine Multivisionsshow von Dr. Jutta Ulmer und Dr. Michael Wolfsteiner

In Uganda, Kenia und Tansania besuchen wir Fair-Trade-Produzenten, Computernerds und Naturschutzflüchtlinge. Wie unsere Gastgeber leben und arbeiten, was sie ärgert und glücklich macht, durften wir fotografisch dokumentieren. Außerdem begeben wir uns gemeinsam in die Savanne, den wuchernd-grünen Bergregenwald und unter Wasser, wo wir majestätische Wildtiere aus nächster Nähe beobachten.
Die Multivisionsshow ist ein persönliches Porträt Ostafrikas. Es zeigt grandiose Natur, Menschen in ihrem Alltag, Lebensfreude, Herzlichkeit und ganz viel Humanität.

Uganda

Auf der Suche nach Berggorillas pirschen wir durch den Bwindi-Nationalpark und schauen dann den zotteligen Menschenaffen beim Fressen, Herumtollen und Chillen zu. Anschließend begegnen wir Batwa-Pygmäen, die wegen des Gorillaschutzes zwangsumgesiedelt wurden und nun in Armut am Rand der Gesellschaft leben.

Zu Gast bei einer Kleinbauernfamilie, die dank des Fairen Handels in den Vanilleanbau einsteigen konnte, erfahren wir, wie das exquisite Gewürz in akribischer Handarbeit produziert wird und sein Verkauf zu einer Steigerung des Lebensstandards führt.

Auf Kampalas quirligen Märkten kann man alte Kleider aus Europa sowie Vlies aus der Rinde des Mutaba-Feigenbaums kaufen. Das ist das älteste Textil der Menschheit und wir treffen zwei Männer, die uns in die fast vergessene Handwerkskunst der Baumrindenvlies-Herstellung einweihen.

Kenia

Im dürren Norden Kenias empfangen uns Samburu-Frauen, die im Patriarchat leben und mit dem Verkauf von Perlenschmuck eigenes Geld verdienen. Außerdem schauen wir auf dem coolen Campus der Digital Lions vorbei, auf dem jungen Menschen aus armen Verhältnissen Computerwissen vermittelt und damit eine Zukunftsperspektive im IT-Sektor eröffnet wird.

Am Naivashasee besuchen wir eine Fairtrade-gesiegelte Rosenfarm und im Kisii-County Kunsthandwerker, die aus Speckstein Dekoartikel für den weltweiten Fair-Handels-Markt sowie Löwen, Elefanten, Nashörner, Leoparden und Büffel für lokale Safari-Lodges schnitzen.

In ihrem natürlichen Lebensraum bestaunen wir die Big Five sowie zehntausende Gnus beim Überqueren des Mara-Flusses in der Maasai Mara. Am Rand des Nationalparks beherbergen uns Maasai in einfachen Lehmhütten. Von ihnen lernen wir, wie man Kühe melkt, Ziegen schlachtet und springend tanzt.

Tansania

Am Ufer des Victoriasees feiern wir den Nane Nane Day, ein turbulentes Volksfest. Und uns heißt eine Kleinbauernfamilie herzlich willkommen, die so abgelegen wohnt, dass ihre Fair-Trade-Bio-Ananas nicht frisch, sondern als Dörrobst nach Europa exportiert wird.

Wir besteigen den Kilimandscharo und sind erschreckt, wie stark seine Eishaube infolge der Klimaerwärmung bereits geschmolzen ist. Den Namen des 5.895 Meter hohen Berges tragen Tees, die man in Weltläden kaufen kann und deren Produktion wir beim Besuch eines Kleinbauernverbandes im Süden Tansanias erleben.

Im Urlaubsparadies Sansibar kommen wir mit Fair-Handels-Aktiven zusammen, die aus dem Müll der Touristen preisgekröntes Kunsthandwerk gestalten. Außerdem tauchen wir in die Unterwasserwelt des Archipels hinab, die uns zugleich begeistert und betrübt: Wir sehen farbenfrohe Fische und schimmernde Muscheln, aber auch tote Korallen und Plastikabfälle.

lobOlmo ist ein Fantasiename. lobOlmo setzt sich aus den beiden spanischen Wörtern lobo (Wolf) und olmo (Ulme) zusammen. lobOlmo, das sind: Michael Wolfsteiner und Jutta Ulmer. Als freie Fotografen und Journalisten sind sie viel in Lateinamerika, Afrika und Asien unterwegs. Die Themenschwerpunkte sind der Faire Handel und Nachhaltiger Tourismus. Sie sind assoziierte Mitglieder der World Fair Trade Organization (WFTO) und kooperieren weltweit mit verschiedenen Fair-Handels-Akteuren.

Dr. Jutta Ulmer &
Dr. Michael Wolfsteiner GbR

Saalburgstraße 16
D-60385 Frankfurt

Tel: +49 (0)69 46992156
E-Mail: lobOlmo@lobOlmo.de