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Unsere Öffnungzeiten

 

Mo + Di 15–18 Uhr
Do + Fr 9–13 Uhr  &  15–18 Uhr
Mi + Sa 9–13 Uhr

 

Die Sommerpause ist vorbei.

Die Sommerpause ist vorbei.

Ab Montag, 8. August sind wir wieder für Sie da und hängen uns wieder mächtig rein;
in der neuen Murger Mitte, mittendrin.

Im Weltlädeli hängen sie –
die Hängematten vom Handelspartner Exporsal, El Salvador.

Exporsal wurde 1974 gegründet und organisiert seitdem die Produktion und den Vertrieb von traditionell salvadorianischem Handwerk mit einem Schwerpunkt auf Hängematten und passendem Zubehör. Aktuell betreut die Organisation ca. 30 Werkstätten mit insgesamt ca. 200 Produzent*innen. Exporsal unterstützt sie vor Ort und verhindert so Landflucht und die Trennung von Familien.

Kleine Hände – großer Profit – Steine aus Kinderarbeit bei Bauprojekten in der Region?

Kleine Hände – großer Profit – Steine aus Kinderarbeit bei Bauprojekten in der Region?

Vielerorts wird nicht genau hingeschaut, kritisiert Experte Benjamin Pütter und gibt Tipps, woran man fair produzierte Ware erkennt.

Do.7.Juli 2022, 15.00 Uhr
Vortrag mit Fragemöglichkeit im Musiksaal der Murgtalschule (KULT)
Anschließend Begehung der Murger Mitte zum Weltlädeli. Dort besteht bei einer Tasse Kaffee oder einer Limo die Möglichkeit zum Austausch mit Herrn Pütter.   

Die Steine der Murger Mitte sind Fair Stone und WiNWiN zertifiziert.
Was heißt das?

Kommunen und private Käufer können mit dem Kauf von Fair Stone Natursteinprodukten wie Pflastersteinen, Bordsteinen oder Platten dazu beitragen, die Arbeitsbedingungen in China, Vietnam und Indien zu verbessern und Lieferketten nach dem Fair Stone Standard zu gestalten.

Kinderarbeit ist international verboten. Trotzdem schuften Millionen Kinder unter den unwürdigsten Bedingungen für unsere Produkte, z.B. für Schmuck, Teppiche und Natursteine. Der Kinderarbeitsexperte Benjamin Pütter ist schon über 80-mal durch Indien gereist, das Land mit den meisten Kinderarbeitern. Er berichtet von Mädchen und Jungen, die teilweise bereits mit fünf Jahren ganztags arbeiten müssen, prangert die Machenschaften skrupelloser Firmenchefs an und deckt auf, warum auch wir unwissentlich Produkte aus Kinderarbeit kaufen, berührend und aufrüttelnd!

Benjamin Pütter, 1958 in Freiburg geboren, Kinderarbeitsexperte und Buchautor.
Als solcher reiste er in den letzten 37 Jahren über 80-mal nach Indien und war selbst mehrmals dabei, wenn Kinder aus der Sklaverei befreit wurden. Seit November 2015 ist er Berater für die Bereiche Kinderrechte und Kinderarbeit beim Kindermissionswerk Die Sternsinger.

Kinderarbeit in indischen Steinbrüche zählt aufgrund der extremen Bedinungen zu den schlimmsten Formen der Kinderarbeit. Laut Benjamin Pütter arbeiten in Indien mindestens 150.000 Kinder in lokalen Steinbrüchen.  Kinder, die  im Steinbruch geboren und aufgewachsen sind, werden oftmals nicht älter als 30. Diejenigen, die erst im Alter von 14 bis 16 Jahren in den Steinbruch kommen, haben eine Lebenserwartung von ca. 40 bis 45 Jahren. Die geringe Lebenserwartung hat mehrere Gründe und hängt vor Allem mit dem Tragen bzw. Nicht-Tragen von Schutzkleidung, wie passendes Schuhwerk, Schutzmasken für den Mund- und Nasenbereich, Helme, Ohrenschützer und Schutzbrillen zusammen. Häufig wird die Schutzkleidung von den Arbeitenden abgelehnt, da es zum einen für sie ungewohnt ist, zum anderen zeigt sich diese aber auch als Störfaktor während der Arbeit, da sie unter anderem auch Hitze staut. Nicht selten wird allerdings Schutzkleidung nicht einmal vom Arbeitgeber gestellt. Der Schutz vor dem Mund- und Nasenbereich ist deshalb so wichtig, weil durch das Zerkleinern, Zerhacken und Zermahlen der Steine Steinstaub entsteht, welcher sich in der Lunge festsetzt und Silikose hervorruft. Das ist in der Regel der Grund, warum die Lebenserwartung so gering ist.

Durch das Kleinschlagen der Steine mit Hammern, eine Arbeit die häufig schon von kleinen Kindern übernommen wird, entsteht ein extremes Verletzungsrisiko während der Arbeit. Kleine Steinsplitter verletzen das Gesicht und können im schlimmsten Fall direkt das Auge treffen. Daher sind Schutzbrillen theoretisch unerlässlich. Um die Steine vom Festblock zu brechen, müssen zunächst mit bis zu 45 kg schweren Schlagbohrmaschinen, Löcher in den Stein gebohrt werden – ohne Schutzkleidung. Dadurch werden zum Beispiel die Schleimbeutel der Gelenke zerstört. In die gebohrten Löcher wird dann von den Kindern Sprengstoff gefüllt und mit einer Eisenstange verdichtet. Dabei können Funken entstehen, die oftmals Hände oder andere Körperteile zerfetzen, es kann aber auch im schlimmsten Fall eine unkontrollierte Sprengung ausgelöst werden. Ein Helm ist besonders dann unerlässlich, wenn die Kinder in Bereichen im Steinbruch arbeiten, die tiefer gelegen sind,  dann kann es nämlich zu Steinschlägen kommen. Das Tragen von Schuhen schützt die Kinder vor Schnittwunden an den Füßen, da im Steinbruch viele kleine Splitter rumliegen. Durch den Lärm in den Steinbrüchen werden einige Kinder taub, berichtet Benjamin Pütter (vgl. Pütter, 2017, S. 68ff). All diese Punkte bestätigen, warum die Arbeit in Steinbrüchen unter den Punkt „Gefährliche Arbeit“ fällt. Zu den schlimmsten Formen von Kinderarbeit zählt die Arbeit in Steinbrüchen in der Regel, weil sich die Familien bei den reichen Steinbruchbesitzern Geld leihen und somit in Schuldknechtschaft leben, was sklaverei-ähnliche Praktiken durch die Steinbruchbesitzer gegenüber den Schuldknechten hervorrufen kann. Häufig müssen die Kinder sogar alleine dort arbeiten und haben kaum eine Möglichkeit ihre Familien zu besuchen. Die Schuldknechte sind häufig die Kastenlosen, die dann über Generationen hinweg im Steinbruch arbeiten und versuchen, die Schulden abzuarbeiten (vgl. Pütter 2017: S. 77).

Nun stellt sich die Frage, wie sich überhaupt diagnostizieren lässt, woher die Steine jeweils stammen und ob sie mit Kinderarbeit produziert wurden. Pütters Antwort darauf ist eindeutig: „Es gibt nur wenige Produkte, die sich für den Export so leicht kontrollieren lassen wie Natursteine“ (Pütter 2017: S. 67). Die Natursteine sind vergleichbar mit dem menschlichen Fingerabdruck, der ebenfalls einzigartig ist (vgl. ebd.).

Benjamin Pütter

Kleine Hände – großer Profit

Heyne, 2017
ISBN-13: 9783453604407

Am 14. Mai ist Weltladentag

Am 14. Mai ist Weltladentag

Das Weltlädeli Murg fordert gerechte Preise – Bundesweiter Weltladentag unter dem Motto „MÄCHTIG unfair“

Mit dem Weltladentag am 14. Mai 2022 unter dem Motto „MÄCHTIG unfair“ möchten wir auf die ungleichen Machtverhältnisse entlang globaler Lieferketten aufmerksam machen. Wir wollen 2022 insbesondere die Absurdität von Dumping-Preisen thematisieren und für ein gesetzliches Verbot sensibilisieren.

Menschen sollten weltweit von ihrer Arbeit gut leben können, oder? Leider ist dies oft nicht der Fall. Globale Lieferketten sind geprägt von ungleichen Machtverhältnissen. Am Weltladentag am 14. Mai 2022 verbreitet die Weltladen-Bewegung: „Das ist mächtig unfair!“ und fordert ein Verbot von Dumping-Preisen.

Schlechte Arbeitsbedingungen, Niedriglöhne und Menschenrechtsverletzungen sind noch immer Teil des Alltags vieler Menschen weltweit. Besonders absurd erscheint es, wenn einzelne Unternehmen immense Gewinne machen, während Produzent*innen am Anfang der Lieferkette um ihre Existenz kämpfen. Oft erhalten sie für ihre Bananen, ihren Kaffee, Kakao oder ihre Milch viel zu niedrige Preise, mit denen sie nicht einmal die Produktionskosten decken können.

Der großen Macht- und Verhandlungsposition der Unternehmen können die Produzent*innen oft nichts entgegensetzen. Die Corona-Krise hat dies noch verstärkt.

Weltläden in ganz Deutschland machen rund um den Weltladentag darauf aufmerksam.

Am 14. Mai bietet das Weltlädeli Murg von 9.00 – 13.00 Uhr ein Faires Frühstück – aber einmal anders.

Lassen Sie sich überraschen

Ananas (Deutsch) –  Mananasi (Swahili)

Ananas (Deutsch) – Mananasi (Swahili)


Auch 2022 – frische und sonnengereifte Bio-Ananas aus Uganda. Über den Handelspartner Kipepeo bio & fair kommen die frischen und sonngengereiften Ananas aus Uganda an den Hochrhein.



Frische Früchte bio & fair aus Uganda – von Biofresh Ltd
von Anne Welsing http://www.anne-welsing.de

Jetzt ist Haupterntezeit der köstlichen und gesunden Ananas. Über den Handelspartner Kipepeo bio & fair kommen die frischen und sonngengereiften Ananas aus Uganda an den Hochrhein. Die Früchte wachsen nicht auf Plantagen, sondern in Mischkulturen auf kleinen Feldern in der Region Kayunga und Luwero östlich von Kampala. Die Bauern erhalten ein existenzsicherndes Einkommen und können ihre Selbstständigkeit bewahren. Damit wirken wir der Landflucht und der wachsenden Armut und Verelendung in den Großstädten entgegen. Kipepeo kauft die besten Früchte von Kleinbauern ab. Sie werden ausgereift – nur wenige Tage bevor sie bei uns sind – geschnitten.

Die Ananas (ca. 1,3Kg / Stück)

werden nach Gewicht verkauft: 7,90 €/kg.

Vorbestellungen sind ab sofort bis Samstag, 21. Mai 2022 möglich, im Weltlädeli, per Telefon 07763/1515 oder E-Mail murg@weltlaedeli.de

Die Früchte können ab Donnerstag (Nachmittag) , 2. Juni im Weltlädeli abgeholt werden. Bitte unbedingt bis Samstag abholen.

#HoneyBeFair und Happy World Bee Day!

#HoneyBeFair und Happy World Bee Day!

Am 20. Mai ist Weltbienentag – und dazu einen Honig, ein Naturprodukt mit Tradition im Fairen Handel

Honig ist ein reines Naturprodukt und ganz besonders gesund, wenn er aus unserer Region stammt. Und wir wissen nur beim Honig vom Imker, dass wir nur reinen Bienenhonig im Glas haben. Obwohl es immer mehr Hobby- oder Teilzeit-Imker*innen in Deutschland gibt, kann der hohe Honig-Bedarf hierzulande nur durch Importe aus dem Ausland gedeckt werden. Deutscher Honig erfüllt nur 30 Prozent der Nachfrage.

#HoneyBeFair: Das beliebte Naturprodukt trägt zur Artenvielfalt und zum Klimaschutz bei –
und ist jetzt klimaneutral!

Hier kommt die GEPA ins Spiel: Der hochwertige Bio-Honig stammt vorwiegend von den langjährigen Partnern Guaya’b aus Guatemala und Tzeltal Tzotzil aus Mexiko. Er entspricht selbstverständlich allen Kriterien der Deutschen Honigverordnung. Durch den Fairen Handel haben die Mitglieder der Imkergenossenschaften die Chance auf ein würdevolles Leben. Die Bienenhaltung trägt zur Ernährungssicherheit für viele Familien bei und ermöglicht neben dem Kaffeeanbau ein zusätzliches Einkommen. Außerdem trägt die Imkerei zu Artenvielfalt, Klimaschutz und zur Klimagerechtigkeit bei – weltweit.

Zu Besuch bei GEPA-Partner Tzeltal Tzotzil in Mexico
Warum ins Weltlädeli?

Warum ins Weltlädeli?

Nuestros productos tienen alma y corazón – Unsere Produkte haben Herz und Seele

Fair gehandelte Produkte gibt es auch im Supermarkt. Das ist gut, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Doch warum sollte man dann ins Weltlädeli gehen? Weil Weltläden im Allgemeinen nicht nur fair gehandelte Produkte verkaufen wollen, sondern eine Vision von einer gerechteren Welt haben.

(vgl : Gründe für den Weltladen )

Fair gehandelte Produkte gibt es mittlerweile in über 40.000 Supermärkten, Discountern und Bioläden. Diese breite Verfügbarkeit hat stark dazu beigetragen, die Umsätze des Fairen Handels in den letzten Jahren auf über 1,85 Mrd. Euro pro Jahr in Deutschland ansteigen zu lassen. Das ist gut für die Produzent*innen, die umso mehr vom Fairen Handel profitieren.

Aber gleichzeitig sind die großen Lebensmittelkonzerne mit ihrer Marktmacht für einen Teil der Probleme verantwortlich, die der Faire Handel zu beheben versucht. Diese Marktmacht nutzen sie, um ihren Lieferanten die Preise zu diktieren – das trifft Milchbäuer*innen in Deutschland oder den Bananenproduzent*innen in Ecuador gleichermaßen. Die Folgen sind bekannt: Wachsen oder Weichen. Immer mehr Betriebe müssen aufgeben, weil sie nicht kostendeckend wirtschaften können. Diese Unternehmenspolitik ist einer der Hauptgründe dafür, weswegen der Faire Handel überhaupt vonnöten ist.

Deswegen braucht es ein anderes Denken und andere Strukturen. Genau dafür steht der Faire Handel der Weltläden. Denn der Absatz fair gehandelter Produkte im Supermarkt sorgt zwar für Verbesserungen für die Produzent*innen, weil sie so mehr Produkte zu fairen Bedingungen absetzen können. Aber der Kauf fair gehandelter Produkte im Supermarkt festigt auch die konventionellen Strukturen.

Weltläden hingegen setzen sich für ein anderes Miteinander der Akteure entlang der Lieferkette ein – wobei der Mensch im Mittelpunkt steht, und nicht der Profit. Mit ihrem Warenangebot, ihrer Bildungsarbeit und den politischen Kampagnen zielen Weltläden auf einen gesellschaftlichen Wandel hin zu mehr Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit. Darüber hinaus machen Weltläden auf Missstände im globalen Handel aufmerksam.

Nicht zuletzt bieten Weltläden auch Verbraucher*innen klare Vorteile im Vergleich zum Einkauf im Supermarkt. Als Fachgeschäfte des Fairen Handels führen Weltläden das breiteste Sortiment fair gehandelter Produkte. Ob aromatische Kaffees, feine Schokoladen, schicke Taschen, modische Textilien – Weltläden bieten für jeden Geschmack etwas. Dabei müssen Verbraucher/innen nicht nach Zeichen und Siegeln suchen, denn im Weltladen sind alle Produkte aus Fairem Handel. Und bei Fragen stehen die Mitarbeiter*innen mit fachkundiger Beratung zur Verfügung.

Nuestros productos tienen alma y corazón – Unsere Produkte haben Herz und Seele

BanaFair. Das Original.

BanaFair. Das Original.

BanaFair. Das Original.

BanaFair ist eine entwicklungspolitische Non-Profit-Organisation mit drei Arbeitsschwerpunkten:

  • Fairer Handel mit kleinbäuerlichen Produzent*innen, der sowohl den Bauernfamilien wie den Verbraucher/innen eine konkrete und nachhaltige Alternative bietet;
  • Bildungs-, Öffentlichkeits-, Kampagnen- und Lobbyarbeit zu den Bedingungen, unter denen Bananen (u.a. Südfrüchte) weltweit produziert und vermarktet werden.
  • Finanzielle Unterstützung von Programmen von Partnerorganisationen in Lateinamerika und der Karibik (Schwerpunkte: Arbeits- und Menschenrechte, Ernährungssicherung, Ökologisierung der Bananenproduktion).

BanaFair ist Mitte der 80er Jahre aus der Nicaragua-Solidaritätsbewegung hervorgegangen. Der gemeinnützige Trägerverein wurde 1989 gegründet. Seit 1993 unterhält BanaFair ein Verbindungsbüro in Lateinamerika.

BanaFair ist Gründungsmitglied des Forum Fairer Handel www.forum-fairer-handel.de in Deutschland sowie des seit 1993 bestehenden europäischen Netzwerkes von Nicht-Regierungsorganisationen EUROBAN (European Banana and Agro Industrial Action Network).

Faire Leckereien

Faire Leckereien

Faire Ostern sind für alle frohe Ostern.

Mitten im Weltlädeli steht ein Tisch mit Zutaten für faire Leckereien mit den dazugehörenden Rezepten. Lassen Sie sich inspirieren und probieren Sie es selbst aus. Rezepte zum Mitnehmen.

Wer Lebensmittelverschwendung verhindern und sichergehen möchte, dass Kleinbauernfamilien einen fairen Preis für ihre Produkte bekommen, sollte auf folgende drei Dinge achten: Gerichte im Voraus planen, Lebensmittelreste verwerten und Produkte aus Fairem Handel und ökologischer Herstellung kaufen.

Und anschließend die handgeschöpfte Schokolade der Zotter-Ostergenüsse, das Crescendo der Nussaromen. Ein zart schmelzender Haselnussnougat aus vielen dunkel gerösteten Haselnüssen und reiner Kakaobutter, verfeinert mit gerösteten Cashew-, Mandel- und Haselnussstückchen. Dazu eine Spur Zimt und Bourbonvanille.

Es wird in KW 12, 13 und 14 keine BanaFair-Bananen geben

Es wird in KW 12, 13 und 14 keine BanaFair-Bananen geben

BanaFair berichtet von massiven Lieferproblemen und bittet um Unterstützung

BanaFair berichtet:

Liebe Kund:innen,
leider sind wir derzeit massiv von Verschiffungsproblemen betroffen. Wir haben seit Jahreswechsel keinen Kontrakt mehr für Seefracht bekommen, konnten nur noch Spot-Buchungen von Woche zu Woche vornehmen, zu Preisen, die bis zum Dreifachen höher lagen als im vergangenen Jahr. […] Die Ursachen sind vielfältig: der internationale Seefrachtverkehr ist seit Monaten massiv gestört, ausgelöst durch den Rückstau, den der im Suez-Kanal festgefahrene Containerriese „Ever Given“ letzten Sommer verursachte. Dazu kamen dann massive Auswirkungen der Pandemie, Quarantänen für ganze Schiffsbesatzungen, Sperrung von Häfen in Südostasien etc. Im Ergebnis gibt es oft lange Liegezeiten vor den Häfen, weil diese überlastet sind. Und es mangelt am Material, sprich der Verfügbarkeit von Containern, da diese oft am falschen Ort zu lange stehen, bis sie entladen werden und wieder in Umlauf kommen. Aber das erklärt nicht alles. Hinzu kommen seitens einiger Reedereien Verschiebungen in den zur Verfügung gestellten Frachtkapazitäten für einzelne Routen, Einschränkungen in den Buchungsoptionen gerade für kleinere Akteure oder Spediteure/Frachtdienstleister usw. Die knappen Frachtplätze sind heiß begehrt und die Preise durch die Decke gegangen wie nie zuvor. Wir haben natürlich in den letzten Wochen alle Hebel in Bewegung gesetzt, um unsere Frachten zu sichern, viele Gespräche geführt, sowohl in Ecuador wie hier, Kooperationspartner eingebunden usw. Die gute Nachricht: für diese Woche konnten wir wieder 4 Container auf einem Schiff der Reederei MSC unterbringen. Im Moment liegt das Schiff noch in Guayaquil, wird aber Ende KW 12 in Rotterdam erwartet, d.h. ab KW 14 sollten wir wieder lieferfähig sein. Auch weitere Verschiffungen mit der Reederei MSC sind bereits eingefädelt.

Situation der Produzent:innen

Für die Produzent:innen ist die Lage natürlich besonders schwierig. Bananen wachsen weiter und müssen jede Woche geerntet werden. Yony Yanzaguano, Präsident der Erzeugervereinigung ASOPROLIFLO, vormals Präsident vom Dachverband Urocal und mehrfach bei uns zu Gast in der Fairen Woche, sagt dazu:

Yony Yanzaguano, Präsident der Erzeugervereinigung ASOPROLIFLO

„Die Früchte, die wir nicht für BanaFair exportieren können, werden im Inland an Leute verkauft, die konventionelle Bananen kaufen; ich sage Dir, der Preis ist sehr niedrig, zwischen 2 und 4 Dollar pro Kiste Bananen. Und wir ernten auch Qualitätsbananen, um sie als Ausschuss-Früchte für Püree an ein lokales Unternehmen zu verkaufen …  Damit helfen wir uns, unsere Familien zu ernähren und versuchen, die Kosten zu decken, die in Bezug auf Produktion und Wartung der Farmen täglich anfallen. Die Feldarbeit muss ja weitergehen und die Produktion kann auf den Farmen nicht aufgegeben werden. Wir hoffen alle, dass sich diese Situation der Frachtprobleme verbessert und wir wieder so weiterarbeiten und verkaufen können, wie wir es vorher getan haben … eine Umarmung … Yony“

BanaFair zahlt rd. 13 € pro Kiste in Ecuador. Wie wäre es, wenn ganz viele solidarische Menschen, Gruppen, Kund:innen einfach eine oder mehrere „ausgefallene“ Kisten übernehmen, d.h. einfach 13 € zahlen oder mehr, einmalig oder drei Wochen lang, 13 € für jede nichtgelieferte Kiste? Bei 1 Kiste pro Woche sind das 39 €, die unmittelbar zum Lebensunterhalt der Bauernfamilien beitragen. Die Beträge können eingezahlt werden auf das BanaFair-Konto, wir leiten alles nach Ecuador weiter!
Zuwendungen können als Spende überwiesen werden. Zur Ausstellung einer Spendenbescheinigung benötigen wir dann die vollständige Adresse.

Bankverbindung: BanaFair e.V., Evangelische Bank eG
IBAN: DE60 5206 0410 0004 0038 61, Verwendungszweck: Leerkiste

Das Weltlädeli hat bereits 39.- € für 3 nicht gelieferte Kisten überwiesen. Auch aus dem Kreis der Mitarbeitenden wurde privat für diese Aktion gespendet.

Bitte streut den Aufruf weiter, gerne in der Ladengruppe oder darüberhinaus. 13 € sind nicht die Welt, aber machen sie besser!

Das Foto zeigt die Familie von Marcelo Matute (2. von rechts), langjähriger zuverlässiger Partner von BanaFair.

DANKE für die tolle Unterstützung!

Beste Grüße vom BanaFair-Team,

Rudi Pfeifer

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BanaFair e.V.
Langgasse 41
D-63571 Gelnhausen
Tel.    +49-6051-8366-0
Fax:    +49-6051-8366-77
Mail: info@banafair.de
www.banafair.de
„Es geht! Gerecht.“

„Es geht! Gerecht.“

MISEREOR-Partnerorganisationen setzen alles daran, die Schalter hin zu einer gerechteren klimafreundlichen Welt umzulegen. Dabei haben die Ärmsten der Armen kaum zur Klimakrise beigetragen. Industrieländer wie Deutschland verursachen einen Großteil der Emissionen und tragen daher die Verantwortung, beim Klimaschutz voran zu gehen. In der Fastenaktion 2022 erzählt MISEREOR unter dem Leitwort „Es geht! Gerecht.“ Geschichten – aus Bangladesch, von den Philippinen und aus Deutschland.

Ihre Spende zur Fastenaktion

#TimeForFairTea

#TimeForFairTea

Teetrinken ist die hohe Kunst, den Alltag zu vergessen…

Darjeeling, Assam und Ceylon sind große Namen, die für besondere Teequalität stehen. Im Einklang mit der Natur ernten die Handelspartner vor Ort nicht nur fantastische Tees. Sie sichern durch Pionierarbeit und ökologische Methoden die Zukunft in Zeiten des Klimawandels.

Entdecken Sie Schwarztees mit besonderer Note wie Earl Grey, veredelt mit kalabrischen Bergamotte und Orangen Öl oder traditionellen Chai mit feiner Ingwernote und exotischen Gewürzen sowie ausgewogene Mischungen für jeden Geschmack.

Eine breite Vielfalt an Teevariationen und besonderen Highlights lässt Sie im Alltag inne halten – um sich auf eine richtig gute Tasse Tee unter dem Motto  #TimeForFairTea zu besinnen: fairer Teegenuss für jeden Moment!

Ein Film über die Menschen, die in Indien & Sri Lanka fairen Bio-Tee für die GEPA – nein, eigentlich für euch Tee-Fans! – produzieren.

https://www.youtube.com/watch?v=z05rMqYHDmw

Unser neues Tee-Sortiment – das sind die Highlights:

100 % Bio

Alle unserer neuen Tees sind Bio – und sogar der Faden der Teebeutel ist aus Bio-Baumwolle.

Vom Blatt bis zum Aufguss fair

Unsere Tees können wir transparent vom Päckchen bis zu unseren Handelspartnern zurückverfolgen. Sie werden ohne Mengenausgleich produziert.

Echter, natürlicher Geschmack

Alle GEPA-Tees kommen ohne Aromazusätze aus. Stattdessen verwenden wir zum Beispiel fruchtiges Orangenöl oder Bergamotte-Öl in unseren Earl-Grey-Tees für einen authentischen Genuss.

Handgepflückt

In Indien, Sri Lanka und weltweit werden die Teeblätter für GEPA-Tees von Hand gepflückt.

Weihnachtliche Genüsse aus dem Piemont / Delizie di Natale dal Piemonte

Weihnachtliche Genüsse aus dem Piemont / Delizie di Natale dal Piemonte

Weihnachtliche Genüsse aus dem Piemont / Delizie di Natale dal Piemonte
handgemacht, nach traditionellem Originalrezept / fatto a mano, secondo una ricetta tradizionale originale.

Panettone & Panettoncino,
100g & 700g

Libero Mondo ist eine Sozialkooperative aus Italien, die nach den Grundsätzen des Fairen Handels arbeitet und zertifiziertes Mitglied der World Fair Trade Organization (WFTO) ist.

LiberoMondo ist eine Genossenschaft, die seit 1997 nach den Grundsätzen des Fairen Handels arbeitet, indem sie Erzeugergemeinschaften im Süden der Welt unterstützt und Arbeitsmöglichkeiten für Menschen schafft, die aufgrund körperlicher und anderer Beeinträchtigungen auf dem sogenannten ersten Arbeitsmarkt kaum eine Chance haben.
LiberoMondo è una cooperativa che dal 1997 promuove i principi del commercio equo e solidale attraverso il sostegno a comunità di produttori nel Sud del mondo e la creazione di opportunità di lavoro rivolte in particolar modo a persone escluse dai normali circuiti di impiego. 

 

Libero Mondo ist eine Sozialkooperative aus Italien, die nach den Grundsätzen des Fairen Handels arbeitet und zertifiziertes Mitglied der World Fair Trade Organization (WFTO) ist.
In der Kleinstadt Bra, im südlichen Piemont, betreibt Libero Mondo eigene integrierte Werkstätten, in denen die Ausgangsprodukte von etwa 30 Überseepartnern des Fairen Handels und lokale Produkte von befreundeten regionalen Genossenschaften verarbeitet werden. Ein Großteil der gut 25 Mitarbeiter, die hier in aufwändiger Handarbeit aus fair gehandelten Zutaten köstliche Spezialitäten des Piemonts herstellen, haben aufgrund körperlicher und anderer Beeinträchtigungen auf dem so genannten ersten Arbeitsmarkt kaum eine Chance.

Der ganzheitliche Anspruch von Libero Mondo reicht weit über die festgeschriebenen Standards des Fairen Handels hinaus.