Frohe und faire Feiertage 🎄
40 Jahre gelebte Solidarität und Hoffnung, 40 Jahre Faire Eine Welt e.V. Unser Jubiläumsjahr geht zu Ende und Faire Eine Welt e. V. Murg mit dem Weltlädeli bedankt sich herzlich bei allen Kundinnen und Kunden für die Treue und den Einsatz für den Fairen Handel. Aber: Nach dem Fest ist vor dem Fest!
2026 wird unser Weltlädeli 40!
Beim Fairen Handel geht es um Menschenwürde und Menschenrechte. Es geht um gerechten Lohn, bessere Arbeitsbedingungen und den Aufbau von Umwelt- und Sozialstandards.
Zahlreiche Produzentinnen und Produzenten im globalen Süden haben durch ihre Arbeit im Fairen Handel eine Bleibeperspektive geschaffen. Eine wesentliche Ursache für Migration und Flucht fällt weg. Das betrifft uns alle, jeder sollte deshalb beim Einkauf über diese Aspekte nachdenken und entsprechend handeln, fair handeln.
Fairer Handel kann nicht verordnet werden.
Fairer Handel muss aus Überzeugung geschehen.
Am 24.12 und 31.12 ist das Weltlädeli jeweils von 9 – 13 Uhr geöffnet.
Am 27. Dezember und vom 2. bis 6. Januar ist das Weltlädeli geschlossen.
Ab Mittwoch, 7. Januar ist das Weltlädeli in gewohnter Weise für Sie da, in der Murger Mitte, mittendrin.
✨ Wir wünschen frohe Festtage und ein gesundes neues Jahr 2026! ✨

40 Jahre Faire Eine Welt e.V.
Seit 40 Jahren setzen wir uns in Murg für eine gerechtere Welt ein. Aus einer Idee ist ein lebendiger Verein entstanden, der Menschen hier vor Ort mit Menschen rund um den Globus verbindet. Wir feiern 40 Jahre Engagement, 40 Jahre gelebte Solidarität, 40 Jahre unermüdlichen Einsatz für eine gerechtere Welt.

Mit einer festlichen Jubiläumsveranstaltung in der Murgtalhalle feierte der Verein Faire Eine Welt e.V. sein 40-jähriges Bestehen.

Rund 150 Gäste aus Politik, Bildung, Kirchen, Vereinen und der lokalen Bevölkerung waren der Einladung gefolgt, um das langjährige Engagement des Vereins für Fairen Handel und globale Gerechtigkeit zu würdigen.
Zu Beginn der Feier betonte der Vereinsvorsitzende Frank Geiger die Bedeutung des Weltlädeli in Murg. „Es ist weit mehr als ein Geschäft, es ist ein Ort der Begegnung, der Bildung und des Engagements. Hier erhalten Produzentinnen und Produzenten aus dem globalen Süden eine Stimme und ein Gesicht.“ Seit vier Jahrzehnten zeige der Verein, dass Handel partnerschaftlich und nicht auf Kosten der Schwächsten gestaltet werden kann.
Besondere Aufmerksamkeit galt den Gründungsmitgliedern Margret Simon, Franz Merkle, Klaus Bossert und Willi Moosmann, deren Vision eines fairen, partnerschaftlichen Handels bis heute lebendig ist.
Die Festgäste erhielten Grußbotschaften von Weggefährten, politischen Vertretern und Partnern des Vereins. Bürgermeister Adrian Schmidle würdigte das Engagement des Vereins und die Rolle Murgs als Fairtrade-Gemeinde. Weitere Grüße kamen von Bundes- und Landtagsabgeordneten, den umliegenden Fairtrade-Schulen, regionalen Weltläden sowie den Dachorganisationen in Baden-Württemberg und Deutschland.

Dr. Eberhard Bolay
Vorstand Weltladen-Dachverband
Eberhard Bolay ist Diplom-Pädagoge und Lehrer für Biologie, Chemie, Naturphänomene, Pädagogik und Psychologie. Er hatte die pädagogische Leitung eines Umweltbildungszentrums in Stuttgart und ist seit 1984 Mitarbeiter im Weltladen Schorndorf, insbesondere im Bereich Globales Lernen.
Ein zentraler Teil der Jubiläumsfeier war der Rückblick auf 40 Jahre Vereinsgeschichte, den Willi Moosmann, Manfred Trenkle, Claudia Caputo und Frank Geiger gestalteten. Jeweils für ein Jahrzehnt präsentierten sie Erlebnisse, Anekdoten und besondere Momente aus der Vereinsarbeit. So wurde deutlich, wie der Verein gewachsen ist, sich weiterentwickelte und zahlreiche Menschen für die Idee des Fairen Handels begeistern konnte.
Besonders bewegend waren die Videogrüße von Rudi Reitinger und Carlos Antonio Diaz aus El Salvador sowie von Pater Shay Cullen von den Philippinen. Cullen würdigte Willi Moosmann als langjährigen Wegbereiter des Fairen Handels und dankte ihm für seine Vision, seine Beharrlichkeit und sein Herzblut.

Einer der emotionalen Höhepunkte des Abends war die Ehrung von Willi Moosmann selbst. Der Gründer des Weltlädeli in Murg hat das Geschäft zu einem anerkannten Fachgeschäft für Fairen Handel entwickelt und ist weithin als das Gesicht des Fairen Handels am Hochrhein bekannt. Als symbolische Würdigung ernannte der Verein Moosmann zum Ehrenvorstand. „Lieber Willi, dein Rat fließt weiterhin ein, und du bleibst unser Repräsentant. Wir danken dir von Herzen für deine vier Jahrzehnte gelebte Solidarität“, sagte Frank Geiger in seiner Laudatio
40 Jahre gelebte Solidarität und Hoffnung
40 Jahre Faire Eine Welt e.V.
1985 – 2025
Musikalisch wurde die Feier von den New Gospel Singers unter Leitung von Frau Kütemeier begleitet. Die Veranstaltung bot nicht nur einen Rückblick auf vier Jahrzehnte gelebte Solidarität, sondern auch Inspiration für die Zukunft. Deutlich wurde, dass der Faire Handel in Murg fest verankert ist und weiterhin auf engagierte Menschen angewiesen bleibt. „Wir feiern, was erreicht wurde, und nehmen dies als Motivation, uns weiter für eine gerechtere Welt einzusetzen“, hieß es zum Abschluss der Veranstaltung.


















Warum ins Weltlädeli?
Nuestros productos tienen alma y corazón – Unsere Produkte haben Herz und Seele
Fair gehandelte Produkte gibt es auch im Supermarkt. Das ist gut, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Doch warum sollte man dann ins Weltlädeli gehen? Weil Weltläden im Allgemeinen nicht nur fair gehandelte Produkte verkaufen wollen, sondern eine Vision von einer gerechteren Welt haben.

(vgl : Gründe für den Weltladen )
Fair gehandelte Produkte gibt es mittlerweile in über 40.000 Supermärkten, Discountern und Bioläden. Diese breite Verfügbarkeit hat stark dazu beigetragen, die Umsätze des Fairen Handels in den letzten Jahren auf über 1,85 Mrd. Euro pro Jahr in Deutschland ansteigen zu lassen. Das ist gut für die Produzent*innen, die umso mehr vom Fairen Handel profitieren.
Aber gleichzeitig sind die großen Lebensmittelkonzerne mit ihrer Marktmacht für einen Teil der Probleme verantwortlich, die der Faire Handel zu beheben versucht. Diese Marktmacht nutzen sie, um ihren Lieferanten die Preise zu diktieren – das trifft Milchbäuer*innen in Deutschland oder den Bananenproduzent*innen in Ecuador gleichermaßen. Die Folgen sind bekannt: Wachsen oder Weichen. Immer mehr Betriebe müssen aufgeben, weil sie nicht kostendeckend wirtschaften können. Diese Unternehmenspolitik ist einer der Hauptgründe dafür, weswegen der Faire Handel überhaupt vonnöten ist.
Deswegen braucht es ein anderes Denken und andere Strukturen. Genau dafür steht der Faire Handel der Weltläden. Denn der Absatz fair gehandelter Produkte im Supermarkt sorgt zwar für Verbesserungen für die Produzent*innen, weil sie so mehr Produkte zu fairen Bedingungen absetzen können. Aber der Kauf fair gehandelter Produkte im Supermarkt festigt auch die konventionellen Strukturen.
Weltläden hingegen setzen sich für ein anderes Miteinander der Akteure entlang der Lieferkette ein – wobei der Mensch im Mittelpunkt steht, und nicht der Profit. Mit ihrem Warenangebot, ihrer Bildungsarbeit und den politischen Kampagnen zielen Weltläden auf einen gesellschaftlichen Wandel hin zu mehr Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit. Darüber hinaus machen Weltläden auf Missstände im globalen Handel aufmerksam.
Nicht zuletzt bieten Weltläden auch Verbraucher*innen klare Vorteile im Vergleich zum Einkauf im Supermarkt. Als Fachgeschäfte des Fairen Handels führen Weltläden das breiteste Sortiment fair gehandelter Produkte. Ob aromatische Kaffees, feine Schokoladen, schicke Taschen, modische Textilien – Weltläden bieten für jeden Geschmack etwas. Dabei müssen Verbraucher/innen nicht nach Zeichen und Siegeln suchen, denn im Weltladen sind alle Produkte aus Fairem Handel. Und bei Fragen stehen die Mitarbeiter*innen mit fachkundiger Beratung zur Verfügung.
Nuestros productos tienen alma y corazón – Unsere Produkte haben Herz und Seele









Es weihnachtet fair!
✨ Fairer Advent im Weltlädeli! ✨
Samstags-Öffnungszeiten im Advent erweitert:
🕘 9 – 16 Uhr
📅 30.11., 06.12., 13.12. und 20.12.
Entdeckt unsere faire Weihnachtsdeko, leckere Naschereien, Adventskalender und vieles mehr – perfekt für Geschenke und Vorfreude! 🎁💛

Bald ist es wieder so weit: Überall wird dekoriert, geschmückt und vorbereitet. Ob Baumschmuck, kleine Highlights für den Tisch oder liebevoll gestaltete Deko für die verschiedensten Ecken des Hauses , jeder möchte seinen eigenen Stil zum Strahlen bringen. In unserer fairen Weihnachtsdeko ist bestimmt etwas Passendes dabei. Schaut vorbei und lasst euch von unseren Ideen inspirieren.
Es weihnachtet fair! 🎄
Und weil’s in der Vorweihnachtszeit nicht nur schön, sondern auch lecker sein darf, haben wir viele faire Genussmomente für euch bereit:
• Fairer Adventskalender
• Geschenke für Lieblingsmenschen
• Köstliche Naschereien
• Faires Kunsthandwerk aus aller Welt
Leckeres & Schönes aus dem Weltlädeli – kommt vorbei und genießt unser weihnachtliches Sortiment! 🎁✨

OSTAFRIKA: Fairer Handel – Wildlife – Digitales Multivisionsshow von lobOlmo
40 Jahre gelebte Solidarität und gelebte Hoffnung – 40 Jahre Faire Eine Welt e.V.
Mit beeindruckenden Fotos, fesselnden Erzählungen und stimmungsvoller Musik entführen wir die Zuschauer ins faszinierende Ostafrika! Eine Multivisionsshow von Dr. Jutta Ulmer und Dr. Michael Wolfsteiner

In Uganda, Kenia und Tansania besuchen wir Fair-Trade-Produzenten, Computernerds und Naturschutzflüchtlinge. Wie unsere Gastgeber leben und arbeiten, was sie ärgert und glücklich macht, durften wir fotografisch dokumentieren. Außerdem begeben wir uns gemeinsam in die Savanne, den wuchernd-grünen Bergregenwald und unter Wasser, wo wir majestätische Wildtiere aus nächster Nähe beobachten.
Die Multivisionsshow ist ein persönliches Porträt Ostafrikas. Es zeigt grandiose Natur, Menschen in ihrem Alltag, Lebensfreude, Herzlichkeit und ganz viel Humanität.

Uganda
Auf der Suche nach Berggorillas pirschen wir durch den Bwindi-Nationalpark und schauen dann den zotteligen Menschenaffen beim Fressen, Herumtollen und Chillen zu. Anschließend begegnen wir Batwa-Pygmäen, die wegen des Gorillaschutzes zwangsumgesiedelt wurden und nun in Armut am Rand der Gesellschaft leben.
Zu Gast bei einer Kleinbauernfamilie, die dank des Fairen Handels in den Vanilleanbau einsteigen konnte, erfahren wir, wie das exquisite Gewürz in akribischer Handarbeit produziert wird und sein Verkauf zu einer Steigerung des Lebensstandards führt.
Auf Kampalas quirligen Märkten kann man alte Kleider aus Europa sowie Vlies aus der Rinde des Mutaba-Feigenbaums kaufen. Das ist das älteste Textil der Menschheit und wir treffen zwei Männer, die uns in die fast vergessene Handwerkskunst der Baumrindenvlies-Herstellung einweihen.
Kenia
Im dürren Norden Kenias empfangen uns Samburu-Frauen, die im Patriarchat leben und mit dem Verkauf von Perlenschmuck eigenes Geld verdienen. Außerdem schauen wir auf dem coolen Campus der Digital Lions vorbei, auf dem jungen Menschen aus armen Verhältnissen Computerwissen vermittelt und damit eine Zukunftsperspektive im IT-Sektor eröffnet wird.
Am Naivashasee besuchen wir eine Fairtrade-gesiegelte Rosenfarm und im Kisii-County Kunsthandwerker, die aus Speckstein Dekoartikel für den weltweiten Fair-Handels-Markt sowie Löwen, Elefanten, Nashörner, Leoparden und Büffel für lokale Safari-Lodges schnitzen.
In ihrem natürlichen Lebensraum bestaunen wir die Big Five sowie zehntausende Gnus beim Überqueren des Mara-Flusses in der Maasai Mara. Am Rand des Nationalparks beherbergen uns Maasai in einfachen Lehmhütten. Von ihnen lernen wir, wie man Kühe melkt, Ziegen schlachtet und springend tanzt.
Tansania
Am Ufer des Victoriasees feiern wir den Nane Nane Day, ein turbulentes Volksfest. Und uns heißt eine Kleinbauernfamilie herzlich willkommen, die so abgelegen wohnt, dass ihre Fair-Trade-Bio-Ananas nicht frisch, sondern als Dörrobst nach Europa exportiert wird.
Wir besteigen den Kilimandscharo und sind erschreckt, wie stark seine Eishaube infolge der Klimaerwärmung bereits geschmolzen ist. Den Namen des 5.895 Meter hohen Berges tragen Tees, die man in Weltläden kaufen kann und deren Produktion wir beim Besuch eines Kleinbauernverbandes im Süden Tansanias erleben.
Im Urlaubsparadies Sansibar kommen wir mit Fair-Handels-Aktiven zusammen, die aus dem Müll der Touristen preisgekröntes Kunsthandwerk gestalten. Außerdem tauchen wir in die Unterwasserwelt des Archipels hinab, die uns zugleich begeistert und betrübt: Wir sehen farbenfrohe Fische und schimmernde Muscheln, aber auch tote Korallen und Plastikabfälle.
lobOlmo ist ein Fantasiename. lobOlmo setzt sich aus den beiden spanischen Wörtern lobo (Wolf) und olmo (Ulme) zusammen. lobOlmo, das sind: Michael Wolfsteiner und Jutta Ulmer. Als freie Fotografen und Journalisten sind sie viel in Lateinamerika, Afrika und Asien unterwegs. Die Themenschwerpunkte sind der Faire Handel und Nachhaltiger Tourismus. Sie sind assoziierte Mitglieder der World Fair Trade Organization (WFTO) und kooperieren weltweit mit verschiedenen Fair-Handels-Akteuren.

Dr. Jutta Ulmer &
Dr. Michael Wolfsteiner GbR
Saalburgstraße 16
D-60385 Frankfurt
Tel: +49 (0)69 46992156
E-Mail: lobOlmo@lobOlmo.de
Abend des Fairen Handels 2025





Faires Frühstück an der Herberge zum Fischbähren direkt am Rhein
Ein Frühstück am Rheinufer – und das auch noch fair gehandelt?

Genau das durften Brigitte und Eberhard Günther aus Murg am vergangenen Samstag erleben. Das Weltlädeli hatte im Rahmen der bundesweiten Jubiläumsaktion „50 + 50 Faire Frühstücke an außergewöhnlichen Orten“ aufgetischt und der außergewöhnliche Ort war die Herberge Zum Fischbähren direkt am Rhein. Gewonnen wurde das Frühstück über eine Schätzfrage im Weltlädeli. Frau Günther hatte den genausten Tipp abgegeben und konnte so gemeinsam mit ihrem Mann ein besonderes Frühstück in einmaliger Atmosphäre genießen.

Ein Team des Weltlädelis bewirtete die beiden Gewinner. Die Fairtrade-Gemeinde Murg war mit Hauptamtsleiter Andreas Klomki ebenfalls dabei. Herr Klomki brachte die Grüße und Glückwünsche aus dem Rathaus mit.

Der Anlass für die Aktion ist ein Doppeljubiläum: Sowohl der Weltladen-Dachverband als auch der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) feiern 2025 ihr 50-jähriges Bestehen. Zur Fairen Woche laden sie deshalb in ganz Deutschland zu fairen Frühstücken an besonderen Plätzen ein.




Die Faire Woche 2025 – Gemeinsam die Vielfalt des Fairen Handels entdecken!
In diesem Jahr lädt die Faire Woche alle Interessierten ein, die Vielfalt des Fairen Handels zu erleben und kennenzulernen. Vom 12. bis zum 26. September werden wir uns mit den vielseitigen Dimensionen des Fairen Handels beschäftigen.

Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen und ökologischen Herausforderungen wird die Faire Woche deutlich machen, wie breit aufgestellt der Faire Handel ist. Er vereint soziale Gerechtigkeit und den Schutz der ökologischen Vielfalt, zwei untrennbare Aspekte, die gemeinsam den Weg zu einer lebenswerten und nachhaltigen Zukunft ebnen.
Die biologische Vielfalt
Durch die Zusammenarbeit mit Fair-Handels-Partner*innen weltweit wird die ökologische Vielfalt geschützt und gefördert. Mit nachhaltigen Anbaumethoden und Lieferketten leistet der Faire Handel einen wichtigen Beitrag zu den globalen Zielen der UN, um das Leben an Land zu bewahren.
Die Vielfalt der Menschen
Hinter jedem fair gehandelten Produkt stehen Menschen mit ihren Geschichten, Erfahrungen und Herausforderungen. Besonders Kleinbäuer*innen spielen eine zentrale Rolle in der globalen Ernährungssicherung. Fairer Handel fördert ihre Entwicklung, unterstützt innovative Ansätze und stärkt den Dialog.
Die Vielfalt des Engagements
Der Faire Handel lebt von dem Engagement vieler Akteure, Produzent*innen, Händler*innen und Konsument*innen. Jede*r trägt dazu bei, die Idee einer gerechteren und nachhaltigen Welt voranzutreiben.
Landesweit finden sich unter www.faire-woche.de spannende Aktionen, Veranstaltungen und Begegnungen, die die Vielfalt und Wirkung des Fairen Handels sichtbar machen. Lasst uns gemeinsam zeigen, wie Fairer Handel die Welt verändert – fair, nachhaltig und vielfältig!
Öffnungszeiten Weltlädeli:
Mo. + Di. 15.00 – 18.00 Uhr
Do + Fr. 9.00 – 13.00 Uhr und 15.00 – 18.00 Uhr
Mi. + Sa. Do. 9.00 – 13.00 Uhr
Abend des Fairen Handels
23. Sept.2025, 19:30 Uhr
Gemeinsame Veranstaltung der Gemeinde Grafenhausen
und der Weltläden Murg und Wehr.
Veranstaltungsort:
Schwarzwaldhaus der Sinne
Schulstraße 1
79865 Grafenhausen
19:30 bis 22:00 Uhr

Besonderer Gast des Vortragsabends ist Miriam Müller aus Freiburg, Mitbegründerin von Pakilia
Besonderer Gast des Vortragsabends ist Miriam Müller aus Freiburg. Sie ist Mitbegründerin von Pakilia, einem jungen Unternehmen, das ganz besonderen, fair gehandelten Silberschmuck aus Mexiko nach Deutschland bringt. Die Schmuckstücke werden mit Liebe von Kunsthandwerkenden in Taxco/Mexiko aus hochwertigem Silber handgefertigt. Durch die enge und langfristige Zusammenarbeit mit pakilia eröffnen sich für die Silberschmiede-familien sichere Zukunftsperspektiven, finanzielle Sicherheit und Unabhängigkeit.


Frühstücken an außergewöhnlichen Orten
Einmal besonders frühstücken! Gewinne ein
Faires Frühstück für zwei Personen – am Samstag, 13.09.2025, im Fischbähren Murg!

Freu dich auf fair gehandelten Kaffee, Tee, Saft, Aufstriche und viele weitere Köstlichkeiten aus dem Fairen Handel. Das Weltlädeli beteiligt sich im Rahmen der Fairen Woche 2025 an der Aktion „50 + 50 Frühstücke an außergewöhnlichen Orten“, eine Jubiläumsaktion des Dachverbands Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) und dem Weltladen-Dachverband.

So kannst du gewinnen:
Komm bis spätestens 6. September ins Weltlädeli und beantworte die Schätzfrage:
„Wie viele Kaffeebohnen sind im Glas?“
Teilnahmekarte ausfüllen, fertig!
Mitmachen ist ganz einfach:
Im Weltlädeli Murg steht ein Glas mit Kaffeebohnen bereit, die Aufgabe besteht darin, zu schätzen, wie viele Bohnen sich darin befinden. Wer bis spätestens Freitag, 6. September 2025 ins Weltlädeli kommt, seine Schätzung abgibt und eine Teilnahmekarte ausfüllt, nimmt am Gewinnspiel teil. Die genaueste Schätzung gewinnt. Die Gewinnerin oder der Gewinner wird anschließend telefonisch oder per E-Mail benachrichtigt.
Alle, die Lust auf ein genussvolles Frühstück mit fairem Hintergrund haben, sind herzlich eingeladen, mitzuraten und ihr Glück zu versuchen.

Zum Hintergrund: Weltläden wollen eine gerechte Welt
Weltläden gibt es seit über 50 Jahren. In den Fachgeschäften für Fairen Handel engagieren sich Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen gemeinsam für mehr Gerechtigkeit im internationalen Handel und gegen Armut. Weltläden setzen sich dafür ein, dass alle Menschen entlang globaler Lieferketten gute Arbeitsbedingungen und ein existenzsicherndes Einkommen erhalten sowie ein gutes Leben führen können.
In Deutschland gibt es etwa 900 Weltläden, in denen sich rund 30.000 Menschen engagieren, zumeist ehrenamtlich. In Weltläden finden Verbraucher*innen sowohl hochwertige Lebensmittel, überwiegend in zertifizierter Bio-Qualität, wie auch eine große Vielfalt an Handwerksprodukten wie Textilien, Haushaltswaren und Geschenkartikeln. Neben dem Verkauf der Produkte informieren Weltläden über ungerechte Handelsbedingungen und beteiligen sich an politischen Kampagnen.
Seit mehr als 20 Jahren lädt die Faire Woche jeden September alle Menschen in Deutschland dazu ein, Veranstaltungen zum Fairen Handel in ihrer Region zu besuchen oder selbst zu organisieren. Mit jährlich rund 2.000 Aktionen ist sie bundesweit die größte Aktionswoche des Fairen Handels. Die Faire Woche findet vom 12. bis 26. September 2025 statt.
Kontakt: Weltlädeli, Murgtalstraße 2a, Tel.: 07763/1515
www.weltlaedeli.de, www.fairewoche.de, www.weltladen.dewww.deab.de

Faire Eine Welt fairt mit – Stadtradeln 2025
🚴 STADTRADELN: Wir sind dabei!
Faire Eine Welt macht beim STADTRADELN mit und tritt fest in die Pedale, gemeinsam mit den anderen Teams aus Murg. Gerne registrieren und losfahren.
Einfach auf www.stadtradeln.de nach Murg suchen
und im Team „Faire Eine Welt fairt mit“ anmelden.
https://www.stadtradeln.de/murg
📌 So kannst du mitmachen:
- Registriere dich beim STADTRADELN
- Tritt unserem Team „Faire Eine Welt fairt mit“ bei
- Losradeln – jeder Kilometer zählt!
Der Faire Handel setzt sich mit zahlreichen Maßnahmen für mehr Klimagerechtigkeit ein. Dazu zählt sowohl die Unterstützung seiner Handelspartner im Globalen Süden bei der Anpassung an die Folgen der Klimakrise, aber auch die Bemühung, selber möglichst klimaschonend zu wirtschaften.
Wie wäre es also, wenn wir uns nicht nur gegen den Klimawandel, sondern für Klimagerechtigkeit einsetzen würden? Der Faire Handel setzt sich dafür ein, dass die Anliegen des globalen Südens gehört werden, der unverschuldet mit Dürren, Überflutungen oder Ernteausfällen zu kämpfen hat.

Jürgen Grässlin – Wie Lichter in der Nacht –
Jürgen Grässlin zu Gast in Bad Säckingen
* Dienstag, 13.Mai, 19.30 Uhr
* Trompeterschloss Bad Säckingen
Innerhalb des Jubiläumsjahres 40 Jahre Faire Eine Welt e.V. fand im Trompeterschloss Bad Säckingen eine besondere Lesung mit dem bekannten Friedensaktivisten und Autor Jürgen Grässlin statt. Bereits 2014 war Grässlin am Hochrhein zu Gast – nun stellte er sein aktuelles Buch Wie Lichter in der Nacht vor.

Jürgen Grässlin wirft ein Licht auf das, was uns in diesen düsteren Zeiten Halt gibt und den Mut, nach vorne zu schauen. Im Gespräch mit Menschen wie Margot Käßmann, Gerhard Trabert und Vandana Shiva, die sich unbeirrt für Umwelt, Frieden und Freiheit, soziale Wärme und Vielfalt einsetzen, und die damit viel bewegen, wird die Welt ein wenig heller:
Inspiration für alle, die glauben, als Einzelne könnten sie nichts erreichen Mutlosigkeit weicht der Zuversicht.
Jürgen Grässlin zählt seit vielen Jahren zu den profiliertesten Friedensaktivisten Deutschlands. Als Autor verfasste er zahlreiche kritische Sachbücher über Rüstungs-, Militär- und Wirtschaftspolitik, darunter internationale Bestseller. Grässlin wurde u.a. mit dem Aachener Friedenspreis, dem Marler Menschenrechtspreis von Amnesty International und dem Grimme-Medienpreis geehrt.

In der Begrüßung betonte der Vorsitzende Frank Geiger die Bedeutung des Abends für das Jubiläumsjahr. Grässlin sei nicht nur einer der profiliertesten Rüstungskritiker Deutschlands, sondern auch ein engagierter Pädagoge, der Menschen zum Nachdenken bewegt. Sein neues Werk erzählt wahre Geschichten von Mut, Menschlichkeit und dem Einsatz für Frieden – eindrücklich und bewegend.
Die Veranstaltung machte deutlich, wie wichtig es bleibt, sich für Gerechtigkeit und Solidarität einzusetzen. Im anschließenden Gespräch nutzten viele Gäste die Gelegenheit zum Austausch mit dem Autor.
Das Schlusswort erinnerte daran, dass die Veranstaltung mehr war als eine Lesung – sie war ein Appell, nicht wegzuschauen, sondern gemeinsam für eine gerechtere Welt einzustehen. Es wurde erlebbar, wie viel Kraft von den erzählten Lebensgeschichten ausgeht. Sie zeigten: Auch in schwierigen Zeiten ist Veränderung möglich – durch klare Haltung, durch Handeln und durch Hoffnung.
Ein inspirierender Abend, der Mut machte und den Blick nach vorne richtete.
40 Jahre gelebte Solidarität und gelebte Hoffnung – 40 Jahre Faire Eine Welt e.V.
