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Weltladentag 2024 – Für Klimaschäden Verantwortung übernehmen

Weltladentag 2024 – Für Klimaschäden Verantwortung übernehmen

Eine klimagerechte Welt braucht andere politische Rahmenbedingungen. Die Folgen des Klimawandels sind in vielen Ländern schon dramatisch spürbar. Zum Weltladentag, am 11. Mai 2024 fordern bundesweit die Weltläden, dass für Klimaschäden endlich Verantwortung übernommen wird.

Der 2. Samstag im Mai ist Weltladentag. Am diesjährigen politischen Aktionstag der Weltläden machte das Weltlädeli mit einer Spiel- und Informationsaktion zum Thema „Für Klimaschäden Verantwortung übernehmen“ mit.

Die begleitende Postkartenaktion wird den regionalen Parlamentariern vorgestellt.

Dem Klimaschutzmemory stellten sich neben unserem Bürgermeister Adrian Schmidle und Hauptamtsleiter Andreas Klomki auch die Landtagsabgeordnete Sabine Hartmann-Müller.

Zum Weltladentag passte auch das 10jähige Jubiläum als Fairtrade-Gemeinde Murg.

Auswirkungen auf die Produzentinnen

Zahlreiche Produzentinnen des Fairen Handels leiden unter den Folgen des Klimawandels: Wetterextreme, die Verschiebung der Jahreszeiten und die Ausbreitung von Pflanzenkrankheiten führen sowohl bei Produzentinnen im landwirt- schaftlichen Bereich als auch bei Handwerkproduzentinnen zu teilweise erheblichen Einbußen. Viele von ihnen haben schon vor Jahren Maßnahmen ergriffen, um sich an die Folgen des Klimawandels anzupassen. Dennoch stehen viele vor der Frage, ob sie ihre Betriebe aufgeben und in andere Regionen ziehen sollen.

Gegenmaßnahmen des Fairen Handels
Der Faire Handel hat die Herausforderungen, die der Klimawandel mit sich bringt, seit langem erkannt und reagiert mit zahlreichen Maßnahmen. Sie zielen zum einen darauf ab, selber möglichst klimaschonend zu wirtschaften, z.B. durch die Förderung des ökologischen Landbaus sowie die Nutzung von erneuerbaren Energien. Darüber hinaus unterstützt der Faire Handel Produzentinnen bei der Anpassung an die Folgen des Klimawandels, beispielsweise durch die Bereitstellung von klimaangepassten Kaffeesorten. Außerdem tritt der Faire Handel grundsätzlich für einen sozial- und umweltverträglichen Lebensstil ein und fordert von Politik und Wirtschaft größere Anstrengungen zum Klimaschutz.

Klimafaktor Transport?
Die meisten fair gehandelten Produkte stammen aus Über- see und werden per Schiff transportiert. Allein aufgrund der weiten Transportwege auf eine schlechte Klimabilanz fair gehandelter Produkte zu schließen, würde jedoch zu kurz grei fen. Der Anteil der CO2-Emissionen, der auf den Transport aus Übersee entfällt, ist im Vergleich zu den Bereichen Herstellung, Verarbeitung und Transport im Zielland bei den meisten Produkten relativ gering. Hinzu kommt die schwierige Abwägung, ob die Vermeidung von Transportemissionen schwerer wiegt oder die Einkommensmöglichkeiten für Produzentinnen durch die Vermarktung ihrer Waren nach Übersee. Nichtvermeidbare Emissionen kompensieren einige Akteure des Fairen Handels darüber hinaus durch die Förderung von Klimaschutzprojekten

Zusammenfassung der zentralen Aussagen:

 

Warum ins Weltlädeli?

Warum ins Weltlädeli?

Nuestros productos tienen alma y corazón – Unsere Produkte haben Herz und Seele

Fair gehandelte Produkte gibt es auch im Supermarkt. Das ist gut, um möglichst viele Menschen zu erreichen. Doch warum sollte man dann ins Weltlädeli gehen? Weil Weltläden im Allgemeinen nicht nur fair gehandelte Produkte verkaufen wollen, sondern eine Vision von einer gerechteren Welt haben.

(vgl : Gründe für den Weltladen )

Fair gehandelte Produkte gibt es mittlerweile in über 40.000 Supermärkten, Discountern und Bioläden. Diese breite Verfügbarkeit hat stark dazu beigetragen, die Umsätze des Fairen Handels in den letzten Jahren auf über 1,85 Mrd. Euro pro Jahr in Deutschland ansteigen zu lassen. Das ist gut für die Produzent*innen, die umso mehr vom Fairen Handel profitieren.

Aber gleichzeitig sind die großen Lebensmittelkonzerne mit ihrer Marktmacht für einen Teil der Probleme verantwortlich, die der Faire Handel zu beheben versucht. Diese Marktmacht nutzen sie, um ihren Lieferanten die Preise zu diktieren – das trifft Milchbäuer*innen in Deutschland oder den Bananenproduzent*innen in Ecuador gleichermaßen. Die Folgen sind bekannt: Wachsen oder Weichen. Immer mehr Betriebe müssen aufgeben, weil sie nicht kostendeckend wirtschaften können. Diese Unternehmenspolitik ist einer der Hauptgründe dafür, weswegen der Faire Handel überhaupt vonnöten ist.

Deswegen braucht es ein anderes Denken und andere Strukturen. Genau dafür steht der Faire Handel der Weltläden. Denn der Absatz fair gehandelter Produkte im Supermarkt sorgt zwar für Verbesserungen für die Produzent*innen, weil sie so mehr Produkte zu fairen Bedingungen absetzen können. Aber der Kauf fair gehandelter Produkte im Supermarkt festigt auch die konventionellen Strukturen.

Weltläden hingegen setzen sich für ein anderes Miteinander der Akteure entlang der Lieferkette ein – wobei der Mensch im Mittelpunkt steht, und nicht der Profit. Mit ihrem Warenangebot, ihrer Bildungsarbeit und den politischen Kampagnen zielen Weltläden auf einen gesellschaftlichen Wandel hin zu mehr Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit. Darüber hinaus machen Weltläden auf Missstände im globalen Handel aufmerksam.

Nicht zuletzt bieten Weltläden auch Verbraucher*innen klare Vorteile im Vergleich zum Einkauf im Supermarkt. Als Fachgeschäfte des Fairen Handels führen Weltläden das breiteste Sortiment fair gehandelter Produkte. Ob aromatische Kaffees, feine Schokoladen, schicke Taschen, modische Textilien – Weltläden bieten für jeden Geschmack etwas. Dabei müssen Verbraucher/innen nicht nach Zeichen und Siegeln suchen, denn im Weltladen sind alle Produkte aus Fairem Handel. Und bei Fragen stehen die Mitarbeiter*innen mit fachkundiger Beratung zur Verfügung.

Nuestros productos tienen alma y corazón – Unsere Produkte haben Herz und Seele

Frohe Ostern – Faire Ostern

Frohe Ostern – Faire Ostern

Nur faire Ostern sind für alle frohe Ostern

Bald liegen die kurzen und grauen Tage hinter uns. Schon jetzt können wir uns gute Laune und Vorfreude auf Frühling und Ostern in die Wohnung holen – mit farbenfrohen, fair gehandelten Produkten aus dem Weltladen.

Passend zur Frühlingssaison bieten Weltläden viele farbenfrohe Produkte, die die eigene Wohnung verzaubern. Auch als Dekoration rund um das Osterfest und als kleine Geschenke und Mitbringsel für Freunde und Familie eignen sich die bunten Farbtupfer bestens.

Und natürlich Oster-Schoki… Eines darf beim Osterfest natürlich nicht fehlen: Schokolade. Egal ob Ostereier, Osterhasen oder die klassische Tafel-Schokolade – einfach köstlich, immer fair und meistens bio. Ein richtiger Genuss mit gutem Gewissen

aus: Contigo Fair Trade Shop
Starke Frauen im Fairen Handel – Weltfrauentag am 8. März

Starke Frauen im Fairen Handel – Weltfrauentag am 8. März

Frauen machen rund die Hälfte der Weltbevölkerung aus. Sie haben Wissen. Sie haben Power. Und dennoch sind wir weit entfernt von der Gleichberechtigung der Geschlechter. Der Faire Handel geht andere Wege

Seit Jahrzenten kämpfen Frauen auf unterschiedliche Weisen für ihr Recht auf Selbstbestimmung und Gleichberechtigung. Dennoch bleibt vielen Frauen und Mädchen aufgrund ihres Geschlechts vielfach die wirtschaftliche, politische und soziale Teilhabe an der Gesellschaft versagt. Darauf macht der internationale Frauentag am 8. März aufmerksam.

Die Gleichberechtigung der Geschlechter ist seit seiner Gründung ein Kernanliegen des Fairen Handels. Mit seinen Instrumenten trägt er dazu bei, Strukturen in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft so zu gestalten, dass Frauen ihr volles Potential entfalten können. Davon profitieren nicht nur die Frauen selbst, sondern auch ihre Familien, Gemeinschaften und ganze Volkswirtschaften. Denn Frauen geben einen deutlich größeren Teil ihres Einkommens für Gesundheit und Ernährung aus als Männer.

Weltläden setzen ein Zeichen gegen Rechts

Weltläden setzen ein Zeichen gegen Rechts

Gemeinsam mit mehr als 1.700 Organisationen positioniert sich die Weltladen-Bewegung für eine offene, demokratische, plurale und solidarische Gesellschaft und gegen den Rechtsruck in Deutschland.

Der Weltladen-Dachverband unterstützt den Aufruf „Hand in Hand“ gegen Rechtsextremismus anlässlich des Aktionstages am 3. Februar in Berlin unter dem Motto #WirSindDieBrandmauer. Die Veranstaltung reiht sich in die zahlreichen Protestaktionen der vergangenen Wochen ein und ist zugleich die Auftaktaktion des Netzwerkes „Hand in Hand”. Dieses Netzwerk ruft die Zivilgesellschaft dazu auf, sich anlässlich der Kommunal-, Europa- und Landtagswahlen in diesem Jahr für Demokratie und Menschenrechte einzusetzen und sich Hass und Hetze entgegenzustellen.

Nicht nur in Berlin, sondern auch bei uns am Hochrhein gehen Vertreter*innen der Weltläden und Fair-Handels-Organisationen mit Tausenden Menschen auf die Straße, um für die Werte einzustehen, die unsere demokratische Gemeinschaft stärken und Solidarität in den Fokus rücken. https://zusammen-gegen-rechts.org/

Statement des Forum Fairer Handel gegen rechts
Das FFH und seine Mitglieder zeigen klare Haltung gegen rechts. Wir stehen für eine demokratische und offene Gesellschaft, ohne Hass und ohne Diskriminierung. Nur gemeinsam können wir unsere Grundrechte und die Demokratie schützen. Menschenrechte sind unverhandelbar. Auch um gemeinsam für globale Gerechtigkeit und gegen die katastrophalen
Auswirkungen der Klimakrise zu arbeiten, brauchen wir eine stabile Demokratie.
Doch nicht erst nach den Enthüllungen des Recherche Netzwerks Correctiv über einen Plan zur Deportation von Menschen aus Deutschland ist klar: rechte Narrative, Hass und Hetze und nicht zuletzt die AfD, die maßgeblich diese Entwicklungen vorantreibt, sind eine Gefahr für viele Menschen und die Demokratie in Deutschland.
Die Grundgedanken des Fairen Handels beruhen auf Gerechtigkeit, Verständigung, Respekt und der Wahrung der Rechte und Würde aller Menschen weltweit. Die Vision des Fairen Handels ist eine Welt, in der für alle Menschen die Chance auf eine selbstbestimmte Zukunft besteht und in der jede*r unter menschenwürdigen Bedingungen arbeiten und einen angemessenen Lebensunterhalt bestreiten kann. Gemeinsam mit unseren Handelspartnern im Globalen Süden setzen wir uns für eine Welt ein, in der in einem solidarischen und gerechten Handels- und Wirtschaftssystem die Ressourcen fair verteilt sind und schonend genutzt
werden. Die Vielfalt der Menschen weltweit zeichnet den Fairen Handel aus und wir wenden uns entschieden gegen aktuelle autokratische Entwicklungen, gegen Faschismus, Hass, Rassismus, Antisemitismus, gegen jegliche Form der Diskriminierung und Ausgrenzung!
Mit Sorge beobachten wir die hohen Umfragewerte der AfD und dass rechte Narrative immer weiter in die Mitte der Gesellschaft vorrücken und öffentlichen Rückhalt erhalten. Geflüchtete werden immer stärker entrechtet und gemeinsam mit Menschen, die sie unterstützen, zunehmend kriminalisiert. Gewalt von rechts nimmt zu, ob Angriffe auf Unterkünfte von Geflüchteten mit massivster und tödlicher Gewalt oder auch verbale und handgreifliche Attacken auf Einrichtungen, die sich gegen rechts engagieren. Auch Weltläden in Deutschland wurden bereits Zielscheibe rechter Gewalt.
Deshalb heißt es auch für uns: Nie wieder ist jetzt! Die Brandmauer gegen die AfD darf nicht bröckeln, denn mit ihrem rassistischen und völkischen Weltbild ist die Partei demokratisch nicht einzubinden. Im Gegenteil, die AfD gefährdet ein demokratisches Zusammenleben und es gilt jetzt dieses zu verteidigen. Wir rufen alle demokratischen Parteien in Deutschland
dazu auf, eine klare Position gegen rechts zu beziehen. Wer Antifaschismus ernst meint, darf nicht rechten Narrativen nacheifern und sie damit weiter salonfähig machen. Wir erwarten eine Migrationspolitik, die nicht auf Abschottung setzt und eine Politik, die Probleme angeht und nicht Mittel für den Kampf gegen rechts und Sozialausgaben kürzt. Es braucht eine Politik, die den vereinfachten und rassistischen Antworten der Rechten und extrem Rechten auf die vielfältigen aktuellen Krisen eine nachhaltige und solidarische Antwort entgegenstellt.“ Februar 2024

Rezertifizierung zur Fairtrade-Gemeinde

Rezertifizierung zur Fairtrade-Gemeinde

Fairtrade-Towns fördern den fairen Handel auf kommunaler Ebene und sind das Ergebnis einer erfolgreichen Vernetzung von Akteur*innen aus Zivilgesellschaft, Politik und Wirtschaft, die sich gemeinsam lokal für den fairen Handel stark machen. Das Engagement der vielen Menschen zeigt, dass eine Veränderung möglich ist, und dass jede und jeder etwas bewirken kann.

Nach Erfüllung der Kriterien der Kampagne darf  Murg weiterhin den Titel Fairtrade-Gemeinde tragen. Im Engagement für den Fairen Handel nimmt Murg eine Vorreiterrolle ein. Dies setzt ein konkretes Zeichen für eine gerechtere Welt, dass durch faire Handelsbeziehungen den benachteiligten Produzentengruppen im globalen Süden zu einem verbesserten Einkommen verholfen wird.

Die Urkunde zur Rezertifizierung wurde Herrn Bürgermeister Schmidle von Willi Moosmann vom Weltlädeli Murg überreicht.

Die Säulen des Fairen Handels sind heute aktueller denn je zuvor. Eine Welt, in der alle Produzentinnen und Produzenten im Süden ein sicheres und gutes Leben führen, ihr Potenzial ausschöpfen und über ihre Zukunft selbst entscheiden können.

Die 3 Säulen des zertifizierten fairen Handels

Soziales

  • Arbeitsbedingungen
  • Gemeinschaftsprojekte
  • Versammlungsfreiheit
  • Keine Diskriminierung
  • Keine ausbeuterische Kinderarbeit

Ökonomie

  • Stabile Mindestpreise
  • Fairtrade-Prämie
  • Langfristige Handels- beziehungen
  • Vorfinanzierung
  • Beratung von Produzenten

Ökologie

  • Liste verbotener Substanzen
  • Umweltschonender Anbau
  • Förderung des Bio-Anbaus
  • Verbot gentechnisch veränderter Organismen
  • BIO – Aufschlag
Im Advent – Shirts und Socken

Im Advent – Shirts und Socken

Ganz neu im Sortiment sind Socken und Shirts von Greenbomb (https://greenbomb.de), faire und nachhaltige Mode, die über Trends hinausgeht und GOTS zertifiziert ist. Der Global Organic Textile Standard ist ein weltweit angewendeter Standard für die Verarbeitung von Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern.

Die Macher von Greenbomb sind der Meinung, dass nachhaltig und fair produzierte Kleidung das neue Normal werden muss. Das zeigt auch das GOTS-Siegel, welches die Produkte von Greenbomb tragen. Die Artikel von Greenbomb haben alle das Potenzial, echte Lieblingsstücke zu werden, da sie aus natürlichen Materialien wie Bio-Baumwolle aber auch modernen Stoffen wie umweltfreundlichem TENCEL™ Lyocell oder LENZING™ EcoVero gemacht sind, die ein angenehmes Tragegefühl verleihen und für die nötige Stabilität beim Wäsche Waschen sorgen. Die Artikel lassen sich alle herrlich untereinander kombinieren und kreieren einen lässigen Look rund um die Themen Fahrradfahren, Draußensein, Tiere und Natur.

Zusätzlich zu den regulären Öffnungszeiten findet zum Adventsmarkt-Samstag im Weltlädeli der lange Abendverkauf statt.
Von 16 bis 22 Uhr ist das Weltlädeli am Samstag geöffnet.

„NEIN zu Gewalt an Frauen“, das ist die Botschaft.

„NEIN zu Gewalt an Frauen“, das ist die Botschaft.

Jedes Jahr am 25. November wird der internationale Aktions- und Gedenktag der Vereinten Nationen genutzt, um von Gewalt betroffenen Frauen eine Stimme zu geben, die Öffentlichkeit aufzuklären. Fahnen und Banner zeigen – wir sind viele – und wir alle stehen ein für ein Ende von geschlechtsspezifischer Gewalt! Wir zeigen auch „Flagge“ und hissen die „frei leben ohne Gewalt“-Fahne in der Murger Mitte, mittendrin.

Gleichberechtigt, selbstbestimmt und frei – ein immer noch fernes Ziel für die Mehrheit der Mädchen und Frauen in aller Welt. Sie werden überall auf der Welt – unterschiedlich im Ausmaß, aber immer noch und immer wieder neu – in ihrem Menschsein beschnitten. TERRE DES FEMMES hat sich dem Kampf gegen Menschenrechtsverletzungen an Mädchen und Frauen verschrieben. In Deutschland und weltweit.

https://frauenrechte.de/

TERRE DES FEMMES

Wie jedes Jahr werden rund um den 25. November, dem Internationalen Gedenk- und Aktionstag „NEIN zu Gewalt an Frauen“, viele engagierte MitstreiterInnen die Fahne „Frei leben ohne Gewalt“ hissen.

Inspirationen in der Europastadt Breisach

Inspirationen in der Europastadt Breisach

In Deutschland gibt es mittlerweile über 900 Weltläden, in denen mehrere 10.000 engagierte Mitarbeiter*innen Produkte des Fairen Handels anbieten – das ist die Weltladen-Bewegung!  

Neue Inspiration für die Arbeit im Weltlädeli Murg gab es beim Besuch des Weltladens in der Europastadt Breisach. Das Murger Weltlädeli-Team durfte in Breisach die lokalen Besonderheiten kennenlernen und viel über den dortigen Ansatz des Engagements erfahren.

Als Teil der Weltladenbewegung ist es immer spannend zu erleben, wie die Weltladenpartner vor Ort ihre Vision umsetzen.

In Breisach ist der Weltladen direkt mit der Tourist-Information verbunden und zahlreiche Besucher*innen der Stadt entdecken hier die Welt des Fairen Handels. Besondere Aufmerksamkeit galt den Reisenden von Flusskreuzfahrten, die einen Großteil der Tagesgäste ausmachen.

Die Breisach-Exkursion führte die Murger Gruppe natürlich auch auf den Münsterberg, der als Mons Brisiacus, der Stadt und dem Breisgau den Namen gegeben hat. Bei traumhaftem Wetter konnte die Aussicht genossen werden, bevor die Genüsse im Sektkeller im Münsterberg den Tag abrundeten.

Abend des Fairen Handels

Abend des Fairen Handels

„heute für morgen“ – Doppeltes Jubiläum beim Abend des Fairen Handels

Zwei Ereignisse stehen am Mittwoch, 20. September 2023, 19.00 Uhr im Evangelischen Gemeindesaal in Tiengen im besonderen Fokus:

Abend des Fairen Handels
30 Jahre Weltladen Tiengen
50 Jahre GLOBO Fair Trade Partner.

Der Abend des Fairen Handels setzt in der Fairen Woche vom 15. – 29. September in der Region am Hochrhein und im Hotzenwald einen besonderen Akzent. Die gesamte Lieferkette fairer Produkte vom Produzenten über den Großhandel, Einzelhandel/Weltladen bis zum Endkunden wird ins Blickfeld gerückt.
Seit 1973 ist GLOBO in der Zusammenarbeit mit Ländern des globalen Südens aktiv und einer der drei Pioniere im Fairen Handel Deutschlands.

Manfred Winkler ist den einladenden Weltläden bestens bekannt. Er stellt an diesem Abend in Wort und Bild die Arbeit von GLOBO und der Partnerbetriebe in Lateinamerika, Afrika und Asien vor. 50 Jahre Arbeit mit Werkstätten in mehr als 20 Ländern, den Erhalt, die Förderung und Fortentwicklung traditionellen Handwerks wie Weberei, Töpferei, Glasbläserei, Bearbeitung von Speckstein oder Holz. Das sind auch 50 Jahre persönliche Beziehungen.
Der Weltladen Tiengen wird seit 1993 von Ehrenamtlichen betrieben und gilt inzwischen in der Weihergasse neben dem Storchenturm als attraktives Symbol des Fairen Handels in Tiengen. Die beiden Jubiläen dienen weniger der Rückschau auf eine langjährige erfolgreiche Zeit. Das Engagement der Aktiven für den Fairen Handel ist entsprechend den Forderungen der
bundesweiten Fairen Woche für mehr Klimagerechtigkeit als nachdrücklicher Auftrag an alle zu verstehen: „heute für morgen“.
Nach Vortrag und Gesprächsrunde bleibt noch Zeit für den zwanglosen Austausch bei Fingerfood, Snacks und „Fairsucherle“.
Der Fairtrade Landkreis Waldshut und die Weltläden Tiengen, Waldshut, Wehr und Murg laden dazu die interessierte Öffentlichkeit und alle Freunde des Fairen Handels nach Tiengen ein.

Die Tour de Fair 2023:Saarland

Die Tour de Fair 2023:Saarland

Die „Tour de Fair“ ist eine mehrtägige Radtour von Weltladen-Leuten für Weltladen-Leute. Sie findet seit 2002 jeden Sommer in einer anderen Region Deutschlands statt und wird von Weltläden dieser Region organisiert.

Das gemeinsame Ziel der rund 25 RadlerInnen und der Weltläden vor Ort ist es, die Idee des Fairen Handels mehr ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu tragen und in einen Erfahrungsaustausch zu treten. Per Rad werden die Weltläden der Region sowie weitere Akteure, die sich für eine nachhaltige Entwicklung einsetzen, besucht.

Die 20. Tour de Fair rollt vom 31. Juli bis 6. August 2023 zu mehreren saarländischen Weltläden sowie weitere fair engagierte und nachhaltige Akteure im Saarland. Ziel der letzten Etappe wird Saarbrücken sein, die 1. Fairtrade-Stadt Deutschlands.

Weitere Informationen rund um die Tour de Fair
finden Sie unter www.tour-de-fair.de

Seit 2003 radelt Manfred Trenkle fürs Weltlädeli mit bei der Tour de Fair – Chapeau!

Im Jahr 2023 feiert die Radtour nicht nur ihre 20. Auflage, sondern auch 50 Jahre Weltladen-Bewegung. Im September 1973 öffnete der erste Weltladen Deutschlands in Stuttgart seine Pforten – mittlerweile gibt es bundesweit rund 900 Fachgeschäfte des Fairen Handels. Auch im Saarland wurden im Sommer 1973 erstmals im größeren Rahmen fair gehandelte Waren angeboten. Viele junge Menschen beteiligten sich damals an der Verkaufsaktion auf der Verbrauchermesse „Welt der Familie“ in Saarbrücken, die Erlöse in Höhe von beachtlichen 8.000 DM erbrachte. Zahlreiche saarländische Akteure wie Weltläden, Kirchengemeinden, Jugendverbände, Vereine, Behörden und Schulen werden in diesem Jahr mit Aktivitäten und Veranstaltungen den Fairen Handel in den Mittelpunkt stellen, die mit der Tour de Fair eine umso größere Aufmerksamkeit erfahren werden.