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Fair & Spicy – Bio-Gewürze aus fairem Handel

Fair & Spicy – Bio-Gewürze aus fairem Handel

Was wären unsere Mahlzeiten ohne die Raffinesse der Gewürze? Entdecke die einzigartigen Gewürzmischungen, die nicht nur deinen Gerichten das gewisse Etwas verleihen, sondern auch mit einem guten Gewissen genossen werden können. Alle Zutaten stammen aus bester Bio-Qualität und werden in kleinbäuerlichen Betrieben weltweit mit viel Liebe und Sorgfalt angebaut und geerntet.

Unser Handelspartner WeltPartner liefert die neuen Gewürzmischungen in wiederverwendbaren Pappdosen mit Korkdeckel. Die Gewürze werden in der Schweiz von einem kleinen Familienunternehmen nach eigener Rezeptur gemischt und weiterverarbeitet. Seit vielen Jahren arbeitet WeltPartner eng mit den Schweizer Gewürzexperten Silvia und Peter Lendi von Erboristi Lendi zusammen. Fair & Spicy bietet ein komplettes Bio-Gewürzsortiment mit erstklassigen Qualitäten an.

Neben den Gewürzmischungen bringen auch unsere Thai-Currys Farbe in die Küche. Dabei reicht die Palette vom milden grünen Curry über das würzige gelbe Curry bis zum feurigen roten Thai-Curry. Welche Farbe darf es sein?   

Ausführliche Info zu Fair & Spicy liefert unser Handelspartner Weltpartner

Das Weltlädeli als Lernort im Rahmen eines Sozialpraktikums

Das Weltlädeli als Lernort im Rahmen eines Sozialpraktikums

Das Weltlädeli Murg bietet ein ideales Umfeld für alle, die sich mit dem Fairen Handel auseinandersetzen wollen. Deshalb ist der Murger Weltladen seit vielen Jahren Kooperationspartner für das Scheffelgymnasium Bad Säckingen im Rahmen des Sozialpraktikums.

Der Verein Faire Eine Welt e.V. legt neben dem Verkauf fair gehandelter Produkte einen weiteren Schwerpunkt auf Informations- und Bildungsarbeit. Nach der Konvention der Weltläden ist diese Arbeit ein unverzichtbares Kriterium des Fairen Handels. Eine besondere Dynamik erfährt das Lernen, wenn Jugendliche aus dem geschützten Rahmen der Schule heraustreten und selbst für andere Verantwortung übernehmen.

Im laufenden Schuljahr absolvierte Felix Kaiser aus Harpolingen, der Schüler am Scheffelgymnasium in Bad Säckingen ist, sein Sozialpraktikum bei uns. Als Teil des Ladenteams arbeitete er aktiv beim Verkauf der fair gehandelten Waren im Weltlädeli mit. Das Ladenteam freut sich immer über engagierte Jugendliche wie Felix, die sich im Fairen Handel einbringen und die Vision einer gerechteren Welt in ihr Umfeld weitertragen.

Nach der Konvention der Weltläden ist Informations- und Bildungsarbeit ein unverzichtbares Kriterium des Fairen Handels. Besonders in Zeiten, da sich der Faire Handel auf Supermarktketten ausgedehnt hat, ist die Besinnung auf den ursprünglichen Inhalt des Begriffs Fairer Handel wichtig. Dabei geht es zunächst um Informationen über Produkte, Produzent*innen, Herkunftsländer und Handelswege.

Entwicklungsbezogene Bildungsarbeit greift diese Informationen auf und bietet vielfältige Lernmöglichkeiten und
Handlungsalternativen. Damit ist sie mehr als Informationsarbeit oder Schulung. Die Professionalisierung der Weltläden soll in allen drei Säulen – Verkauf, Bildung und politische Kampagnenarbeit – vorangebracht werden. Gerade das Zusammenspiel dieser Bereiche ist ein besonders wichtiges Alleinstellungsmerkmal der Weltläden. Die jeweiligen Zielsetzungen ergänzen und stärken sich gegenseitig. Diese enge Verzahnung unterschiedlicher Zielsetzungen ist eine Stärke der Weltläden und eröffnet in der Bildungsarbeit vielfältige Lernfelder.

Weltläden gestalten ihre Bildungsarbeit individuell: manche arbeiten nur zu Textilien und Kaffee, andere bieten ausschließlich Angebote für Kinder an. Auch die vorhandenen Materialien sind ausgewählt. Trotz dieser Unterschiede basiert die Bildungsarbeit der Weltläden auf den gleichen Grundlagen.
Gerechteres Wirtschaftssystem wird gefordert.
Die Bildungsarbeit veranschaulicht die Facetten des globalen Handelssystems und benennt die gravierenden Auswirkungen für Mensch und Umwelt.
Handlungsorientierter Ansatz wird verfolgt.
Die Bildungsarbeit unterstützt Menschen dabei globale Zusammenhänge zu erkennen, diese zu bewerten sowie individuelle und kollektive Handlungsoptionen zu ergreifen.
Perspektivwechsel wird angeregt.
Bildungsarbeit ermöglicht unterschiedliche Sichtweisen auf ein Thema. Erfahrbar werden diese Perspektiven beispielsweise durch das Schlüpfen in unterschiedliche Rollen.
Produzent*innen bekommen ein Gesicht.
Die Bildungsarbeit rückt die Menschen im Produktionsprozess in den Mittelpunkt. Deren politische Forderungen, Kämpfe für Veränderungen und Erfolge werden somit in die Welt getragen.
Globales Lernen wird ermöglicht.
Es fördert die Achtung vor anderen Kulturen, Lebensweisen und Weltsichten, beleuchtet die Voraussetzungen der eigenen Positionen und befähigt dazu, für gemeinsame Probleme zukunftsfähige Lösungen zu finden.
Generationen lernen gemeinsam.
Menschen aller Generationen teilen ihr Wissen, ihre Erfahrungen und den Zugang zum Lernen. Jung und Alt profitieren im digitalen Zeitalter voneinander.
Komplexes anschaulich dargestellt.
Faires Handeln soll als eine Option und Aufforderung zum Dialog verstanden werden. Vereinfachende Sichtweisen werden vermieden. Zusammenhänge und Abhängigkeiten zwischen der Lebenswelt hier und anderswo werden aufgezeigt. Alle beteiligten Menschen erscheinen als selbstverantwortliche und handelnde Akteure.
Good News werden berichtet.
Die berühmten K´s (Katastrophen, Krankheit und Krieg) dominieren die tägliche Berichterstattung. Die Bildungsarbeit der Weltläden setzt auf ein ausgewogenes Verhältnis und macht Good News sichtbar.
aus: Grundsatzpapier zur Bildungsarbeit der Weltläden, 2019

Knallbunt und fair – die neue Murger Schoggi

Knallbunt und fair – die neue Murger Schoggi

Die Murger Schoggi hat ein Outfit-Update bekommen. Künstlerin Nicole Singler-Schnelle hat den Tafeln eine knallbunte Verpackung verpasst, die vor Lebensfreude sprüht – irgendwo zwischen Comic-Charme und Pop-Art-Explosion. Fleur de Sel, Zartbitter-Orange oder Nougat – die Sorte wird fast zur Nebensache, so cool ist die neue Optik.

„Bäääääämmm“ – knallbunt, poppig, voller Bewegung und angenehmer, ja explosiver Unruhe: die Murger Schoggi aus dem Weltlädeli hat dank der Künstlerin Nicole Singler-Schnelle eine neue Verpackung. Sie wurde am Mittwochabend im Weltlädeli in der Murger Mitte vorgestellt und macht Lust auf Fair-Trade. Der Weg zur neuen Banderole allerdings war steinig. 

Zartbitter-Orange oder doch lieber die Fleur de Sel? Sicher scheint nur, dass die Banderole länger überdauern dürfte als die Tafel Gepa-Schokolade, die man sich aussuchen kann, bevor sie in der farbenfrohen Verpackung verschwindet und zum Geheimnis wird, welche Sorte sich darunter verbirgt. Wer es eine Nummer kleiner mag, für den steht die Nougat-Schokolade von Zotter bereit. Allen Tafeln ist gemein, dass sie aus Zutaten hergestellt wurden, für deren Anbau auf Nachhaltigkeit und eine menschenwürdige Bezahlung derer geachtet wird, die sie anbauen. Das gilt sowohl für die Kakaobohnen und den Zucker aus südlichen Gefilden, aber auch die Milch aus dem Voralpenland.  

Bild: Ralph Fautz, Badische Zeitung

Manfred Trenkle, der zweite Vorsitzende des Trägervereins des Murger Weltlädelis, freute sich im Beisein von Bürgermeister Adrian Schmiedle über die „neue Attraktion“. Er dankte einem „gut aufgestellten Team mit 20 Leuten“ und betonte, dass es dem Murger Weltlädeli dank deren Engagement und treuen Kunden gut gehe. „Die Aufgaben sind auf mehrere Schultern in diesem guten und meist gut gelaunten Team verteilt“, so Trenkle. Schmiedle nannte das Weltlädeli und die neue Banderole „einen hellen Stern inmitten dunkler Wolken.“ Passend zum neuen Erscheinungsbild sei am Mittwochmittag auch noch der neue Schriftzug als eine der letzten Maßnahmen im Zuge einer langen Umgestaltung angebracht worden, sagte der Bürgermeister der Fair-Trade-Gemeinde. 

Erneuern wollte man die in die Jahre gekommene Banderole schon länger. Die Pandemie machte ein Strich durch die Rechnung, im Team des Weltladens gab es Neuerungen und die Baustelle der Murger Mitte kam hinzu. Von den Entwürfen war nichts wirklich Überzeugendes und Passendes dabei. Murgs Hauptamtsleiter Andreas Klomki erinnerte sich schließlich an eine Ausstellung der Künstlerin Nicole Singler-Schnelle in der AWO-Tagespflege in Bad Säckingen – von nun an nahm das Projekt Fahrt auf. 

„Die kleine Fläche war schon eine Herausforderung“, erzählte die Künstlerin. Ihre aktuellen Bilder sind knallbunt, voller Bewegung und wirken wie die Momentaufnahme eines Trickfilms. Stehen geblieben scheint eine unglaublich lebendige Szenerie aus liebevoll dargestellten, bewusst ein wenig überzeichneten Figuren. Es sind Bilder voller Widersprüche, toller Widersprüche: Eigefrorene Wärme oder angenehme Unruhe kommen als Beschreibungen in den Sinn. Und während Menschen sich darin beim allgegenwärtigen Kaffee unterhalten, fliegt ein Vogel über das Weltlädeli, plätschert bei bestem Sommerwetter der Brunnen, Summen Insekten und selbst der Igel unten gibt ein Herz in die Sommerwärme, die die Hippie-Sonne im Peace-Symbol oben rechts ins Bild bringt. Würde dieser Film weiterlaufen, das Bild würde tröten und beben, vor lauter Leben explodieren. Reizüberflutung im besten Sinne. 

Und wem dieser Stil ein wenig bekannt vorkommt: Nicole Singler-Schnelle ist inspiriert vom amerikanischen Popart-Künstler James Rizzi – Stichwort „barking dog“; eines seiner wohl bekanntesten Kunstwerke. Los ging es für sie mit einem Schuh des Künstlers. Bevor sie die Flächen farbenfroh mit Acrylfarben ausmalt, zeichnet sie die Szenerie mit schwarzem Edding vor. Fertig, sofern ein Bild je fertig sein kann, ist es, wenn sie mit dem schwarzen Edding die Farbflächen voneinander trennt, so die Konturen herausarbeitet und das Werk an einen Comic erinnert. 

Text: Ralph Fautz, Badische Zeitung / Südkurier, 06.12.2024

Faire Eine Welt fairt mit – Stadtradeln 2024

Faire Eine Welt fairt mit – Stadtradeln 2024

Beim diesjährigen Stadtradeln konnte unser Team „Faire Eine Welt fairt mit“ den dritten Platz erreichen.
Insgesamt wurden 4860 km geradelt und dadurch über 800 kg CO2 vermieden. Bei der Siegerehrung in der Murger Mitte erfuhr Maria Faller eine besondere Ehrung. Gemeinsam mit Bürgermeister Adrian Schmidle, Klimaschutzmanager Frank Philipps und Vereinsvorsitzender Frank Geiger wurde Maria Faller als älteste Radlerin beim Stadtradeln ausgezeichnet.

In unserem Team erreichte Wolfgang Wagner mit über 630 km den Spitzenplatz und führt die TopTen mit großem Abstand an.

Der Faire Handel setzt sich seit Jahren mit zahlreichen Maßnahmen für mehr Klimagerechtigkeit ein. Dazu zählt sowohl die Unterstützung seiner Handelspartner im Globalen Süden bei der Anpassung an die Folgen der Klimakrise, aber auch die Bemühung, selbst möglichst klimaschonend zu wirtschaften.

Erfolgreiche Fairtrade-Schools vom Hochrhein  

Erfolgreiche Fairtrade-Schools vom Hochrhein  

Zum 10-jährigen Jubiläum der Kampagne waren Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte der Realschule Tiengen und des Scheffelgymnasiums Bad Säckingen als Finalisten des Wettbewerbs „Dein Reim für Fairness“ nach Stuttgart eingeladen. Bei der Jubiläumsfeier im Neuen Schloss in Stuttgart kürte Kultusministerin Theresa Schopper die Sieger des Wettbewerbs nach einer spannenden Publikumsabstimmung. Mit dem ersten Platz für das Scheffelgymnasium und Platz zwei für die Realschule Tiengen gingen die ersten Preise in die Fairtrade Region am Hochrhein.

In Baden-Württemberg sind 161 Schulen als Fairtrade-School ausgezeichnet. Am Hochrhein tragen bereits vier Schulen dieses Siegel: die Realschule Tiengen sowie die Gymnasien in Waldshut, Bad Säckingen und Grenzach-Wyhlen.

Für alle Fairtrade-Schools zwischen Tiengen und Grenzach-Wyhlen bildet die Kooperation mit den Weltläden eine tragende Säule für das Siegel. Fairtrade-Schools in Baden-Württemberg erfüllen gleich mehrere Kriterien, um die begehrte Auszeichnung zu erhalten: sie organisieren Projekttage, Vorträge, beschäftigen sich im Unterricht mit globalen Wirtschaftsbeziehungen und engagieren sich dafür, dass in der Schule faire Produkte angeboten werden oder dass es in der Mensa oder im Lehrerzimmer fairen Kaffee und Tee gibt.

Im Rahmen der Veranstaltung im Neuen Schoss in Stuttgart überreichte Frank Geiger der Kultusminsterin Theresa Schopper eine Packung unseres MUTAKA- Kaffees und richtete die Grüße aus dem Weltlädeli aus.